Startseite
  Archiv
  Wünsche
  Was ist Rollenspiel?
  Wer ich bin
  Mein Leben bisher
  Gästebuch
  Kontakt
  Abonnieren

    traurigerschmetterling
    - mehr Freunde

   Meine Online-DSA Community
   Das Rollenspiel-Forum einer guten Freundin
   Mein LARP
   Glaube durch Wissenschaft motiviert?!
   Das Gothicgirlie
   Dieses Webcomic hat mich zu Tränen gerührt
   lustige erotische Comics
   Rene's Communitypage

http://myblog.de/real-moebius

Gratis bloggen bei
myblog.de





lernen +lernen = 1,7



Hier seht ihr den zweiten videoblog, diesmal musste ich wirklich schneiden, seht mir nach, das das Ende etwas komisch wirkt. Ich lerne das filmen erst noch.
5.8.06 00:39


Der erste Videoblog


Ich hoffe ihr schreibt ein paar Kommentare.

2.8.06 11:36


Nach langer Pause endlich wieder da.

So, mein Blog hat im Semester nun geruht, das waren fast 2 Monate, in denen man nichts mehr von mir gehört hat, aber ich werde meine Arbeit wieder aufnehmen.

Vielleicht hat ja zwischendrin doch jemand mal ab und zu geguckt, was passiert, ich habe nämlich den Eintrag über die Nos4 LARP immer mal wieder weitergeschreiben, und bin nun endlich fertig.
Falls jemand Rechtschreibfehler entdeckt, schreibt mir nen Kommentar, damit ichs verbessern kann. Bei dem langen Text war ich zurm korrekturlesen zu faul, wie beim blogschreiben eigentlich immer.

Aber nun will ich erstmal erzählen, was im Semester alles passiert ist. In Kurzform gab es da zum einen ein paar Besuche von mir bei meinem Schatz, ein paar Rollenspielwochenenden und natürlich meine Prüfungen. Außerdem war letze Woche meine Aichan (Mein Spitzname für Kaddi) zu Besuch.

Unsere Beziehung entwickelt sich wunderbar weiter, auch wenn ich mir wünschen würde, das es schneller geht. Vielleicht ist es aber besser wenn dieser Wunsch nicht in Erfüllung geht, denn ich möchte sie nicht überfordern, außerdem ist es für eine Beziehung auf so lange Distanz wohl ganz normal.

Bei meinen Besuchen dürfte ich ganz besondere Momente mit ihr teilen, wie z.B: ihren Abiball. Man glaubt es kaum, aber ich habe freiwillig mit ihr getanzt, wo ich doch normalerweise zu schüchtern für sowas bin. Ich hätte nie gedacht, das ich DiscoFox hinbekommen würde, aber ich musste auch kaum mehr als den Grundschritt machen, weil Kaddi auch nicht ganz so firm war. Leider bin ich ihr trotzdem das eine oder andere Mal auf den Fuß getreten. Sie hat sich aber nicht beklagt.
Das muss Liebe sein

Das Rollenspiel mit meinem kl. Bruder verlief ganz okay, auch wenn ich die Bekanntschaft von ein paar miesen Spielern machen durfte. Zum Glück teilt er meine Meinung zumindest Ansatzweise, sodass die wieder aus unserer Gruppe ausschieden. Vielleicht werde ich auf meine alte Tage als Rollenspieler echt arrogant. Schließlich bin ich auch nicht fehlerfrei. Aber dazu später mehr.

Meine Prüfungen verliefen wieder erwarten ganz gut, wenn ich es mal darauf beschränke ob ich bestanden habe oder nicht. Mein Semester war echt hart, ich hatte einfach zuviele Veranstaltungen. Mit Ruhm hab ich mich nirgends bekleckert, aber ich habe fast alle Scheine bekommen, nur der Schein für Funktionentheorie steht noch aus. scheint aber so, als wäre diese Sache daneben gegangen.
Im Augenblick bereite ich mich auf meine Vordiplomsprüfung in Informatik vor, diesen Freitag ist es soweit, ich denke aber nicht das es sehr schwer wird, denn die beiden Vorlesungen haben mich kaum gefordert und die Klausuren habe ich auch ganz gut, ohne lernen bestanden.
Schwieriger werden da schon die Prüfungen im September und Oktober, dann stehen nämlich theoretische, experimentelle Physik und Mathematik an. Ich kann aber fast gar nichts, zum Glück werden mir aber Felix und Andrea helfen.

Nun aber zu dem Höhepunkt meiner letzten Zeit. Der Besuch von Kaddi bei mir. Ich muss aber vorrausschicken, das ich in der Woche zuvor mit Thyraiel eine wenig für LARP trainiert hatte und mir ganz böse die Zähne an seiem Kopf gestossen hab. Nun, seine Wunde ist praktisch verheilt, aber meine Zähne sind noch immer taub. Dafür kann ich aber schon etwas besser Kämpfen. Das nächste Training ist für nächsten Dienstag angesetzt.

Mit den tauben Zähnen musste ich dann Kaddi am Bahnhof empfangen, ich hatte sie schrecklich vermisst und stürmte auf sie zu, sie ging jedoch in Deckung, vielleicht war ich ja etwas zu schnell. Dabei wollte sie doch das ich sie mal hochnehme und herumwirble.
Naja, wir sind dann jedenfalls einkaufen gefahren, damit ich auch die richtigen Sachen für sie im Haus habe. Hierbei stellte ich schon das erste Problem fest. Ich habe sie wohl etwas erdrückt, weil sie eigentlich nur Wasser trinken wollte und ich meinte, das Wasser ja eigentlich nix zu trinken ist. So habe ich ihr ihne Absicht Saft aufgeschwatzt. Ich muss einfach lernen etwas mehr Rücksicht zu nehmen.
Diese beiden Sachen zeigen mir das ich einfach zuviel fordere, ich liebe sie und gehe dennoch zu wenig auf sie ein. Das muss ich dringen ändern.
Nach den Einkauf hatten wir kaum noch Zeit, sodass wir schnell zu Zug mussten, weil wir mit meinem Komillitonen zum Schnitzelessen verabredet waren. s ging zum Restaurand Waldgeist in Hofheim, wo man das größte Schnitzel Hessens bekommt. Da gibt es alles in XXL, also Schnitzel die auf nem Pizzateller serviert werden müssen.
Es war mein zweiter Besuch dort und es war wieder recht lecker, auch wenn die Bedienung etwas unfreundlich war und Kaddi und ich auf dem Hinweg in einen Platzregen gekommen sind. Wir waren tropfnass und Kaddi hat schrecklich gefroren, was mir natürlich sehr leid tat, denn ich hatte gesagt, das wir keine Jacke brauchen würden. Außerdem ist ihr Buch wohl nass geworden.
Beim Essen sind wir wieder etwas abgetrocknet, und Kaddi konnte meine Komillitonen kennenlernen, auch wenn es vor lauter Essen etwas still war.
Kaddi hatte nur ne normale Portion bestellt und sogar dort noch etwas übrig gelassen, aber ich fand das besser, als z.B. Felix Freundin Kadda(lustiger Zufall) die ein Riesenschnitzel bestellt hatte und kaum etwas essen konnte davon, sodass über die Hälfte zurückblieb. Und Felix konnte ihr auch nicht helfen, da er Vegetarier ist.
Ich selbst habe mich beim Essen auch nicht ruhmreich verhalten, ich musste sehr viel übrig lassen, aber ich hab alles eingepackt und habe es innerhalb der nächsten drei Tage verzehrt. Kaddi hatte nur ein kleines Putensteak zurückbehalten und das habe ich dann auch noch gegessen. Es hat ihr wohl nicht so sehr geschmeckt. Ist eigentlich auch nicht so toll, dasselbe an zwei aufeinanderfolgenden Tagen zu essen.
Stattdessen habe ich sie am Sonntag mit Frühlingsrollen und Reis bekocht, außerdem hab ich dann noch ein kleines Programm improvisiert, wir waren z.B. in der Camera Obscura beim Schloss in Marburg und wir sind Tretboot auf der Lahn gefahren, außerdem hab ich sie noch in einen Asia-Imbiss ausgeführt. Ich fand es sehr schön, auch wenn ich damit leider all mein Pulver verschossen hatte, mehr hatte ich für die Woche gar nicht geplant. Es ist wohl einfach mit mir durchgegangen. An dem Abend sind wir dann recht müde ins Bett gefallen und haben gekuschelt, nachdem Kaddi noch schnell ein paar Dinge im Inet erledigt hatte, weil sie in ihrer neuen Wohnung ja noch keins hatte.
All die Probleme mit der richtigen Anordnung der Gliedmaßen waren plötzlich weg, immerhin ist das ja schonmal ein Erfolg.

Da ich kein Programm für Montag hatte außer einem Mittagessen bei einem Chinesen übernahm Kaddi die Regie und wir sind noch ins Kino und Eis essen gegangen. So kam ich in den Genuß von "Hard Candy" einem Film, den ich mir sonst nie angeguckt hätte. Aber er war wirklich gut, es ging um ein 14jähriges Mädchen, das einen Pädophilen verführt um ihn für den Mord an einem andern Mädchen zu bestrafen.

Achtung, wen ihr den Film sehen wollte lest nach dem ABsatz weiter:

Sie hat ihn gefesselt und ihn gefoltert um alle Informationen aus ihm rauszubekommen. Zuerst natürlich das Geständins seiner Pädophilie. Als Strafe hat sie ihn dann auf dem Küchentisch kastriert, oder zumindest so getan, denn sie hat zwar eine Kamera auf ihn gerichtet, die ihm alles haargenau gezeigt hat, aber sie hatte ein Video eingelegt, sodass er nicht sah was sie tat, sondern nur dachte sie würde ihn kastrieren. sie hatte ihn nämlich mit Eis betäubt und nur eine feste Klammer um seinen Hoden befestigt. Bei dieser Szene bin ich ganz nervös auf dem Sitz umhergerutscht, es war echt schrecklich sowas zu sehn, obwohl sie gar nichts Entscheidendes gezeigt haben. Zum Schluss zwang sie ihn zum Selbstmord, verhinderte ihn aber und machte nur seine Verbrechen öffentlich, auch vor seiner großen Liebe. Damit war der Typ ziemlich am Ende.

Nach dem Film sind wir dann wieder nach Hause gegangen und es folge wieder eine schöne Nacht mit meinem Schatz, die dann am Dienstag morgen wieder mit einem Frühstück endete. Zum Glück war es so heiß, das Kaddi etwas leichter bekleidet schlief. Ihr könnt euch vorstellen, wie mir das gefallen hat.

Dienstag und Mittwoch verbrachten wir fast ebenso wie den Montag mit Kino und Eis essen, bzw. Kaffee trinken, außerdem waren wir noch schwimmen. Dabei konnte ich meinen Schatz in einem tollen schwarzen Bikini bewundern und erfuhr das das Marburger Schwimmbad relativ schlecht ausgestattet ist mit nur zwei Becken und einer Rutsche. Nunja, das kann ja nur bedeutetn, das ich mit Kaddi mal in ein größeres Schwimmbad in Mecklenburg gehen muss.

Mittwoch abend gabs dan Pirates of the Caribbean im double Feature. Die arme Kaddi war schon sehr müde und ich musste sie beim zweiten Teil etwas wachhalten, aber es war herrlich sie im Arm zu halten, denn ich hatte beim reservieren der Plätze darauf geachtet einen Partnersitz zu bekommen, sodass uns keine Lehne störte. Der Film an sich war ganz nett, auch wenn ich jetzt unbedingt den dritten Teil sehen möchte. Im Kino traf ich unheimlich viele bekannte Gesichter, zum einen war Thyraiel auch da und die Schriftstellerin vom der Nos4-LARP ebenso wie eine ganze Reihe meiner ehemaligen Klassenkameraden. Da ich nicht vorhergesehen hatte, das kein Bus mehr fuhr um diese Zeit versuchte ich noch jemanden mit Auto ausfindig zu machen, aber es mislang und ich musste mit Kaddi durch ganz Marburg zurücklaufen. Es tat mir so leid, das war nun schon die zweite Katastrophe, die ich eingeleitet hatte.
Kaddi war schwer geschafft als wir zuhause waren und dass obwohl ich leider am Donnerstag mit ihr ungeplanterweise nach Mainz fahren musste. Meine Mitbewohnerinnen hatten über eby dort eine Waschmaschine ersteigert und ich war der einzige, der sie holen konnte. Mir blieb keine Wahl und so begann das Abenteuer. Wir fuhren früh los und liessen sogar das Frühstück ausfallen. Ich hatte Kaddi versprochen uterwegs zu frühstücken, aber wider erwarten lag kein Mc Donalds auf der Strecke, den ich gefunden hätte, so wurde aus dem Frühstück ein Mittagessen, aber das ist nicht alles, denn ich hatte nicht erwartet, dass Carmen ihr Auto nicht gut betankt hatte, so blieben wir dann ca. 30 km vor Marburg auf der Autobahn liegen.
Über Kaddis Handy konnten wir dann Carmen anrufen und sie versprach dann auch mit Benzin vorbeizukommen. Sie war natürlich auch sauer auf mich, weil ich ja sehen hätte können, das die Tankanzeige leuchtet, aber ich hatte mich auf eine Äußerung von ihr verlassen, das das Benzin noch reichen würde, für die Fahrt, dummerweise war die Äußerung auf meine Frage bezogen, als ich Kaddi vom Bahnhof abholen wollte.
Es dauerte eine Weile bis Carmen kam und Kaddi und ich gingen auf dem Standstreifen spazieren bis es soweit war, dmit ich mir dann noch eine Rede von Carmen anhören konnt weil ich kein Warnblinklicht angemacht und kein Warndreieck aufgestellt hatte.

Die alles kam äußrst passend, da eigentlich geplant war an diesem Tag noch zu meinem Bruder zu fahren um bis Sonntag DSA zu spielen. Er hätte uns abholen sollen, aber leider hatte auch er einen Unfall, sodass sein Auto ausfiel. Also konnte er uns nicht mehr holen und wir mussten mit schwerem Gepäck Zug fahren, obwohl mir das sehr mißfiel. Ich glaube das auch Kaddi nichts dagegen gehabt hätte das DSA-Spielen ausfallen zu lassen.
Am Bahnhof in Wallau wurden wir dann von Thomas abgeholt, der mich dann auch noch darüber aufklärte, das meine Schwetser un meine Mutter auch noch böse auf mich wären, weil ich mich gesträubt hatte mit dem Zug zu fahren. Claudia war sogar noch böse, weil ich in ihren AUgen gefordert hätte, das Thomas Ewigkeiten mit dem Auto auf mich warten solle. (das hatte ich zwar nicht, denn er sollte nur auf meine SMS warten, aber egal)

Wir kamen letztlich spät abends bei Thomas an und aus Rücksicht auf Kaddi habe ich dann nicht noch am Donnerstag mit dem spielen angefangen, stattdessen haben wir noch einen Film gesehen, bei dem Kaddi eingeschlafen ist. Die Jungs haben sich derweil mit Spielkonsolen beschäftigt.

Freitag morgen sollte es dann losgehen, wir mussten noch Kaddis Charakter fertigmachen, was aber recht flott ging, sie ist wesentlich selbsständiger als jeder andere Rollenspielanfänger, den ich kenne. Auch im Spiel zeigte sie sehr viel Talent, sie war zwar schüchtern und sagte wenig, aber wenn sie etwas sagte, dann war das sofort sehr passend und vor allem rollengerecht. Das fiel sogar Thomas auf, aber Kaddi ist ja was Lob angeht sowieso etwas anders. Es ist schon süß, wie schwer sie soetwas annimmt, egal wie ernst es ist.
Im Laufe der Zeit wurde Kaddi auch selbstsicherer, ein besonderer Schub war als Thomas unbedingt zu Mc Donalds wollte und nur mit Kaddi hinfuhr, ich denke es hat das Eis etwas gebrochen. Tommi ist eben schon manchmal ein guter Unterhalter. Er zeigte ihr z.B. meine alte Schule und unser nun verkauftes Elternhaus.

Trotz diesen Dingen gab es noch einen Wehrmutstropfen, denn Kaddi brauchte Bewegung, so dass ich noch mit ihr spazierengegangen bin, während die Jungs einen etwas längeren Auftrag hatten. Benfe ist ein sehr kleiner Ort, aber ich glaube die viele Natur hat Kaddi gefallen.
Mit der Kampagne bin ich nicht sehr weit gekommen, aber naja, dafür ist ja auch später noch Zeit, Kaddi wurde jedenfalls herzlich zu weiteren Spieltagen eingeladen.

Am Sonttag war dann alles vorbei und wir fuhren los zu Gazette nach Bonn. Das wäre dann mein zweites Konzert werden, mein erstes war in Berlin von Dir en Grey (Kaddi hat alles auf ihrem Blog beschrieben) Gazette waren super, auch wenn ich sagen muss, das ich nicht richtig in Stimmung kam. Ich fand ihre lieder besser als die von Diru und war auch näher dran, aber ich kam nicht zum tanzen.
Schrecklich sowas, alles passt, aber ich nicht. Naja, ich hoffe nur, das das die Stimmung von meinem Schatz nicht gedrückt hat.

Leider musste ich dann um kurz vor 3 Uhr dann von ihr Abschied nehmen, weil ihr Zug zurück nach Rostock fuhr. Der Abschied selbst war recht kurz, aber mein Herz fuhr mit ihr. Ich musste noch 2 stunden ausharren, da mein Zug Verspätung hatte. so kam ich erst um 8 Uhr zuhause an.

Ich habe noch etwas schlaf nachgeholt und mich dann ans lernn gemacht, was ich jetzt dauernd tue, mit kurzen Unterbrechungen.
2.8.06 05:05


LARP

Am vergangenen Wochenende war ich das erste mal auf einer LARP(Live-Action-Roleplay).
In meiner Linkliste könnt ihr sehen, welcher Verein das organisiert hat. Ich war auf der Nostria 4 und zwar in der Rolle von Moebius von Punin, einem jungen Magier.
Zuerst hatte ich Angst, weil ich ganz alleine hinfahren musste. Klaus, der Freund, der mich überhaupt erst drauf gebracht hat, fuhr nämlich nicht über Marburg, sodass ich mir einen Zug heraussuchen musste.
Ich dachte ich würde Unterwegs auf gleichgesinnte Treffen, die mir die Nervosität nehmen würden, aber bis zur letzten Teilstrecke gab es da niemanden. Ich versuchte mich zu beruhigen, schließlich hatte ich vorher schon mit einigen Leuten geredet, die schon länger larpen, außerdem war ich ja schon im zugehörigen Forum aktiv.

Wie erwähnt traf ich dann auf der letzten Teilstrecke, die ich mit dem Bus zurücklegen musste auf andere Leute, die auf dem Weg nach Nostria waren, nämlich der Magier Adranon und Reo, der Abenteurer. Endlich gab es jemanden zum reden, und vor allem musste ich nicht Kontakt aufnehmen, denn Adranon hatte mich von meinem Bild im Forum her bereits erkannt.

Man glaubt nicht wie schnell das mit dem Anschluss geht. Wir hatten gerade unseren weg zur Burg Ludwigstein gemacht, da war schon klar, das unsere Charaktere gemeinsam anreisen würden. Das einzige, was mir noch zu tun blieb, war mich umzuziehen und mir meinen Stab zu besorgen, den Klaus mitgebracht hatte.
Das erwies sich als etwas schwerer, da ich ja nicht wusste ob Klaus bereits da war, oder wo er denn schlief, ich wusste nur, das er ein Zimmer in der Burg hatte.

Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie schwer es ist einen Menschen auf einem Larp anhand seines realen Namens zu suchen. Jeder merkt sich nur den Charakternamen.

Der Spielbeginn war für 19:00 Uhr geplant, verzögerte sich allerdings etwas und wurde durch eine Rede der SL eingeleitet, die nochmals auf die Regeln hinwiesen und viel Spaß wünschten. Auf ein lautes "Time IN" begaben sich alle dann aus der Burg um an der richtigen Stelle in die Spielwelt einzutreten. Es wäre schließlich schlicht unrealistisch, wenn man plötzlich in der Burg wäre, so muste zuerst die Anreise ausgespielt werden.

Reo musste schon unter mir leiden, denn ich habe die Magierarroganz schon gezeigt, er musste sich Sätze über seine mindere intellektuelle Begabung anhören usw. Außerdem musste er die Magier mir "Gelehrter Herr" anreden. Er nahm das recht geduldig hin, wenn er auch ein paar mürrische Antworten nicht unterdrücken konnte.

In der Burg angekommen baten wir um Obdach und wurden von der Wache als Mitglieder der Großen grauen Gilde des Geistes durchgelassen, um bei der Burgverweserin vorstellig zu werden, was uns aber erst viel später in den Sinn kam. Zuerst galt es die Lage auszukundschaften. Es gab so viel zu sehen und imir kribbelte es unter den Nägeln ein Abenteuer zu erleben. Dummerweise war das gar nicht so leicht, denn der erste Tag verlief relativ ereignislos, wenn man einmal von Reos Ausrutscher der Obrigkeit gegenüber absieht und den ersten Ausläufern einer größeren Bedrohung.

Am frühen Abend wurde es recht still auf dem Burghof, den eine Abordnung des Ordens des Bannstrahls Praios kehrte in der Burg ein. Den Magiern wurde dabei natürlich ganz anders, denn die Bannstrahler sind für ihren Hass gegen die Magie bekannt. Es galt sich also bedeckt zu halten um nicht unangenehm aufzufallen. Solange kein magisc hes Verbrechen begannen wurde, durften sie uns ja nichts tun, sie konnten uns lediglich zum Verhör rufen was sie dann mit ein paar Collegae auch taten, diese wurden mitten in der Nacht aus dem Bett gescheucht und vor den Inquisitor gezerrt.
Aber noch vor diesen Vorgängen tat sich jemand aus dem Volke hervor, indem er einen Apfel nach ihm warf. Dieses Attentat verursachte sofort große Aufregung, es war zuerst von einem Dolch die rede und einem Mordanschlag, doch diese Verbrechen hätte das Mädchen sicherlich umgebracht.
Stattdessen wurde sie nur zu 15 Hieben mit der Peitsche verurteilt, die wenige Minuten später vollstreckt wurden. Sie wurde im Burghof angeketten und ihr Kleid wurde am Rücken aufgerissen, während der Ritter des Bannstrahlordens die Peitsche schwang. Blutrote striemen zogen sich schon bald über den dürren Leib, während der Ritter laut jeden Schlag anzählte. Viele der Anwesenden konnten gar nicht hinsehen, ich drehte mich erst um, als ich plötzlich die laute "16" vernahm, der Ritter hatte die Strafe offensichtlich eigenwillig verlängert.

So musste das arme Geschöpf 20 Peitschenhiebe ertragen.

Natürlich waren sie nahezu schmerzlos. Es wurde zwar eine echte Peitsche verwendet, aber der Ritter schlug ohne Gewalt zu. Die roten Striemen wurden dadurch erzeugt, das die Peitsche vorher mit rotem Pulver benetzt wurde, welches beim auftreffen eine wunderbare Strieme zeichnete. Es sah sehr realistisch aus, aber ich sprach später noch einmal OT(Off Time) mit dem Mädchen und sie beklagte sich nur, das das Pulver so schwer abzuwaschen gewesen wäre.

Das zweite sonderbare Vorkommnis war die Sichtung eines merkwürdigen Waldmannes im Zeltlager vor der Burg. Er sprach davon, das ein heiliger Baum geschändet wurde und das er ein Ritual zur Reinigung durchführen müsse. Einige der Zelter boten sich sofort an, die nötigen Zutaten zu besorgen, scheiterten dann aber an Dampf, der Synthese aus Luft und Wasser ohne dabei ein anderes Element, wie beispielsweise Feuer beizumischen.

Dieses Vorkommnis rief die Magier auf den Plan, die sich sofort eifrig um die Analyse bemühten. Hier begann die Geschichte, die im Nachhinein einen Zirkel von Magiern begründete. Wir waren 7 Magier, die alle Stufe 1 Charaktere waren und uns schnell zu einem Team formierten um den Rätseln auf den Grund zu gehen. Desweiteren stieß noch ein Elf und eine Sharisad(Zaubertänzerin) zu uns.

Es lag uns am Herzen, die Rätsel um Burg Elgern-Scharten zu lösen und die Magieanwender vor der Willkür der Praiospriesterschaft zu beschützen. Wir Magier waren durch unsere Gilde weitesgehend vor den Praioten sicher, aber die Sharisad und der Elf, sowie andere nicht-gildenzugehörige Magiebegabte waren schutzlos. So hatten wir schnell eine Aufgabe gefunden und agierten als Gemeinschaft, die übrigens die Con überdauert und sich im September auf der Con "Legenden von Thorwal 4" wiedertrifft.

Zwischendrin gab es immer wieder überfälle durch Orks und seltsame Geschichten von Dämonen in ihren Reihen, die allerdings meist unbestätigt blieben, der Tag ging für mich zuende, ohne das ich auch nur in ein Rätsel tieferen Einblick gewonnen hätte.
Das sollte sich zwar am zweiten Tag ändern, doch diese Informationen nützen nichts, denn Moebius starb.

Der zweite Tag begann recht langsam, scheinbar mussten alle Burgbewohner erst wach werden, aber so blieb wenigstens Zeit für ein geruhsames Frühstück, bevor wir endlich dazu kamen die Bibliothek wie versprochen in Augenschein zu nehmen. Hier zeigte sich mir, das ich zwar beim P&P gerne Magier spiele, aber die Bücherstube im LARP doch nichts für mich ist. Ich habe mich gelangweilt und mir wurde ganz anders, bei lateinischen Texten, die ich nur überfliegen konnte um den Sinn herauszuziehen. Zum Glück konnte man meist an Wörter wie Christus oder so ahnen, das es sich um schlichte Kopien von alten Kirchendokumenten handelte, die natürlich nichts mit unseer Geschichte zu tun hatten.
Jedenfalls ging mir das alles zu langsam, deshalb hab ich mich nach einer Weile einfach abgesetzt um auf eigene Faust draussen nach Informationen zu suchen.
Ich kam am Anfang nicht wirklich weit, aber das Zeltlager wurde am heutigen Tag nicht nur von Orks, sondern auch von Dämonen überfallen. Hier entdeckte ich plötzlich meine Lust am LARP-Kampf. Ich habe zwar nicht viel Schaden gemacht, ich durfte ja nur "1 magisch" ansagen, aber immerhin war der magische Schaden wenigstens etwas, was den Dämon aufhalten konnte, der profane Schaden der meisten Umstehenden war wirkungslos, bis die Waffen geweiht wurden.
In der Nacht zuvor hatte mich ein Thorwaler aus dem Zeltlager noch aufgezogen, man müsste wenn man den Schaden von 1 ansagt noch "lächerlich" hinzufügen. Ich denke die Kämpfe an diesem Tag straften ihn lügend.
Ich hab zwar sehr viele Angriffe gebraucht, aber immerhin wirkungsvolle. Leider muss ich aber sagen, das ich nicht sehr gut gekämpft habe, ich bin eiunfach nicht geübt genug, deshalb habe ich dem Dämon einfach auf den Rücken, bzw. von hinten in die Beine geschlagen, während er sich gerade mit einer Klingenwand von Kriegern beschäftigte.

An diesem Vormittag geschah es auch, das ich gerade zur Burg wollte, als diese von Orks belagert wurde. Ich schlich mich langsam näher und sah, wie eine Bannstrahlerin niedergeschlagen wurde. Sie lag blutend auf dem Weg zum Tor, doch leider konnten mich die Orks zu leicht sehen. Ich wollte zu ihr hin und sie heilen, schließlich hätte es Vorteile für uns bedeutet, wenn die Bannstrahler gesehen hätten, das wir Magier nur Gutes im Sinn hatten. Es gab aber keine Hilfe für die junge Frau, jedesmal wenn ich mich zu weit vorwagte, kamen die Orks und ich musste fliehen. Selbst wenn ich hätte kämpfen können, hätte ich 5 Orks nicht bezwingen können.
Also musste ich mich betrübt zum Zeltlager zurückziehen, nur um dann zu erleben, wie die Orks marodierend von der Burg genau mir hinterherkamen.
Ich konnte sie natürlich in einem Kreis umgehen und zur Burg zurückkehren, aber als ich gerade wieder auf den gepflasterten Weg kam, sah ich den Händler der vor der Taverne seine Waren anbot am Boden liegen.
Dies war meine Chance, ich rannte zu ihm und sprach sofort meine Heilformel. Eigentlich war es etwas dämlich 10 mal hintereinander "Balsam Salabunde, Heile Wunde!" zu sagen, aber naja, es war Rollenspiel und die Wirkung, die das haben würde konnte ich nicht vorhersehen.
Der Händler stand auf und war zutiefst dankbar, er schenkte mir einen Silberling, den ich erst gar nicht haben wollte(schon allein, weil der OT 1 Euro wert ist. Ich hab ja nix gemacht außer ihn am Kopf zu berühren, 10 mal was zu sagen und nen Papierschnipsel zu zerreissen), aber er lies nicht locker und ich war damit um einiges reicher.
Später schenkte mir der Händler dann auch noch eine kleine Taschenlampe, die man um sein Handgelenk binden konnte, so wäre es mir möglich einen Lichtzauber zu wirken und meine Hand frei zu haben. Eigentlich wollte ich ihm das wiedergeben, aber er meinte ich könnte es behalten.

Kaum hatte ich dem Händler geholfen kamen auch noch andere Leute vorbei, die verletzt waren und ich kam mit dem heilen nicht hinterher. Irgendwie hat mir der Teil fast am besten gefallen, zusammen mit dem Kämpfen eben.
Ein verwundeter Handwerker schenkte mir noch ein kleines Vorhängeschloss, das ich auch behalten durfte.

Meinen letzten Astralpunkt lies ich dann bei einem Veteranen, der humpelnd von der Burg ins Zeltlager ging. Eigentlich war es Verschwendung, aber ich war gerade so drin, das ich nicht aufhören konnte.
Außerdem hatte ich so noch eine weitere Sache auszuspielen, nämlich die unendliche Erschöpfung die einen Magier befällt, wenn er keine Astralenergie mehr hat. Andererseits durfte das nicht lange so bleiben, also begab ich mich zu einem Alchimisten um einen Astraltrank zu erwerben, aber wie konnte es anders sein, die Zutaten waren schwer bis unmöglich zu bekommen. Also begab ich mich mit dem Lehrling auf die Suche. Wir brauchten zum Beispiel Drachenblut, aber einen Drachen in der Gegend von Elgern-Scharten zu finden war undenkbar und dann noch an Blut von eben diesem zu kommen war unmögilich, also versuchten wir einzelne Zutaten zu substituieren. In diesem Fall wollten wir Orkblut statt Drachenblut nehmen. Wir sind also zu den Toten Orks gegangen und haben ihnen die Kehle aufgeschnitten um sie auszubluten. IT muss das entsetzlich eklig gewesen sein und ich fand wir haben das schon passend ausgespielt, aber OT, lag da weder ein Ork, noch floss Blut. Man braucht als Rollenspieler eben Fantasie.

Naja, nachdem wir einige Zeit auf der Suche nach Zutaten verbracht haben, versuchte ich wieder Abenteuer zu erleben, also lies ich den Lehrling mal machen, er solle sich bei mir melden, wenn er den Trank hätte.
Meine Abenteuer bezogen sich aber letzlich im bekämpfen von weiteren Dämonen. Ich hatte natürlich meinen Spaß, aber einem Dämon wurde es dabei leider zu bunt und er drehte sich zu mir um... Naja, was soll ich sagen, ich hab mein bestes getan, aber einen Schlag ins Bein hab ich trotzdem abbekommen. Das waren immerhin 2 von meinen 4 Lebenspunkten, die da so von mir abfielen.
Natürlich hab ich mein möglichstes getan es auszupielen, ich hab gehumpelt, ich hab mich zur Krankenstube stützen lassen und ich hab beschrieben, wie sich schnell die Kälte in meinem Bein ausbreitet. Die Heiler wollten schon nen Geweihten kommen lassen, damit er sich die Wunde ansieht. Es war einfach herrlich.

Bevor ich aber in die Krankenstube musste hatte ich in noch gesundem Zustand eine Höhle entdeckt, in der vor einem halben Jahr ein Vampir gehaust hatte. Leider war sie eingestürzt, aber zum Glück gab es in unserem neuen Zirkel einen Elementaristen, Pios mit Namen. Ich überredete ihn, einen Erzdschinn zu beschwören, der das Dungeon wieder öffnen sollte, aber das Ritual brauchte Vorbereitung, deshalb hatte ich ja die Zeit verletzt zu werden.

In der Krankenstube dann zeigte ich mich als äußerst schlechter Patient, nicht nur, das ich kreidebleich wurde, als der Medicus sagte, er müsste die Wunde ausschneiden, ich wehrete mich auch dagegen und bäumte mich auf. Ich muss richtig fiebrig ausgesehen haben, während ich schrie und zappelte.

Man sollte meinen, das ich nach dieser Behandlung lange im Bett blieb, aber Pustekuchen, ich konnte mir doch das Ritual nicht entgehen lassen, also bin ich recht schnell wieder aufgestanden und rausgehumpelt. Natürlich hab ich mich schwer auf den Stab gestützt, ich wollte ja das jeder sieht, wie ich leide.

Alsi ich dann wieder auf den Burghof kam sah ich wie ein gefangener Paktierer gefoltert wurde. Die Foltermethoden wären real sehr grausam gewesen, aber die Darstellung musste man doch stark in die Fantasie verlegen. Mann kann eben schlecht darstellen, dass jemandem die Schneidezähne herausgerissen werden, und er mit einem Stück Holz verbrannt wird.

Ich bin dann aus der Burg hinaus zum Dungeon, weil dort der Dschin ja beschworen werden sollte. Ich erfuhr dann, das der Dschinn das Dungeon nicht öffnen konnte, aber letztlich kamen wir doch rein, weil der Paktierer aus dem Burghof geflohen war und mich dort wieder einholte.

Es kam zu einem Kampf, den ich mir natürlich trotz meiner Verletzung nicht entgehen lies. Leider wurden wir durch ein "Time Freeze" der Spielleitung unterbrochen und mussten die Augen schließen. Als wir wieder gucken durften hatte sich der Paktierer in einen Dämon verwandelt und brach in das Dungeon ein.

Wir wollten ihn sofort verfolgen, aber wurden zurückgehalten, denn die Bannstrahler wollten das Dungeon alleine von dem Bösen reinigen. Als die 20 Mann starke Expedition jedoch gerade eingedrungen war hörten wir Kampfeslärm und Schreie. Einer der Bannstrahler stand draussen Wache und lies uns nicht rein. Erst als eine Kralle ihn reinzog, aber dann war es zu spät.
Wir sahen, wie ein letzter Überlebender hinauskroch, aber niemand traute sich ihn zu greifen, außer mir. Ich war aber verletzt also lies ich mich absolut unelegant fallen, als er draussen war. Die SL erklärte ihn aber für tot und seinen Unterleib für abgetrennt.

Alle Bemühungen eine Suchaktion nach Überlebenden zu starten wurden dann von einer Praiosgeweihten zunichte gemacht, als sie dann das Dungeon versiegelte und das Zahnrad von dem Aufzug mitnahm.

Während der anschließenden Diskussion unseres Zirkels kam mir dann die Idee meine Verletzung etwas mehr auszuspielen. Ich stütze mich schwer auf meinen Stab, was aber keine Auffiel, weil ich leider nicht bleich werden konnte, aber ich setze dann einen drauf und kippte um.
Meine Kamerade mussten mich um die ganze Burg herum schleppen, sodass ich im Burghof verarztet werden konnte. Ich bekam sogar nen selteten Heiltrank, sodass meine Lebenspunkte fast wieder voll waren, nur leider half mir das mit meinem Astralnotstand gar nichts.

Diesmal war ich brav als sie mich aufs Lager brachten und bin im Bett liegen geblieben. Dabei habe ich in mein Diarium geschrieben, außerdem hab ich auf dem Krankenlager alle Informationen bekommen, die überall zusammegetragen wurden. Das war sehr nützlich, das muss ich mir fürs nächste mal merken.

Mein Tag verlief dann noch ganz ruhig, bis ich mich dann beim nächsten Ansturm von verletzten wieder davon gemacht habe. Schließlich brauchten die das Bett nötiger als ich.

Glücklicherweise traf ich den Alchimisten wieder, der nun doch endlich meine Astraltrank hatte, sodass ich fast mein ganzes Geld dafür hergeben musste. Leider bekam ich nur einen Astralpunkt zurück. Das reichte gerade für einen Lichtzauber, den ich dann im Dungeon sprach, nachdem ich von einer Söldnertruppe gefragt wurde, ob ich mit ihnen dort entgegen der Anweisungen der Geweihten einbrechen wollte.

Sie bauten ein Zahnrad nach und gingen dann hinunter, unten hörten wir Kampfeslärm und nach und nach stiegen wir alle hinab. dummerweise lauerten dort unverwundbare, untote Werwolfzombies oder so ähnlich. Jedenfalls trugen sie die Uniformen der Bannstrahler, hatten fiese Wunden und manche trugen Wolfsklauen.
Das war mein Untergang, in dem engen Gang konnte ich nicht kämpfen mit dem langen Stab und nach 3 Schlägen war ich auch schon tot. Ich durfte zwar bis 600 zählen, aber Hilfe war keine zu erwarten, also war dies das Ende meines Charakters.

Es war schon abend, als ich dann zur SL ging um mich für die letzte Zeit einen neuen Charakter zu basteln. Es heißt Hesindion Blutblatt.
Als ich gerade wieder in die Burg kam wurde ich fast freudestrahlend von dem Zirkel begrüßt, bis ich ihnen durch Zeichen zu verstehen gab, das Moebius tot war... Dennoch wurde ich natürlich postwendend aufgenommen.

Den Rest des LARPs wollte ich natürlich positiv verbringen, aber der Plot war ja nun weg, schließlich wusste Hesindion zu wenig. Ich begab mich also auf Jagd und entdeckte sogar einen kleinen Nebenplot mit einer unheimlich hübschen Hauptdarstellerin. Sie heißt Arka Sha und vor allem die leuchtenden Kontaktlinsen waren echt gut.
Nicht das man mich falsch versteht, persönlichkeitsmäßig wäre sie nix für mich und ich habe auch nicht geflirtet. Es ist mehr so wie bei einem Model, das man gerne anguckt. Ich bin absolut treu.

Ansonsten gibt es nicht mehr viel zu berichten, da das LARP praktisch vorbei war, ich hatte nur noch eine schöne Zeit in der Taverne, bei der ich meine Rolle etwas vernachlässigt habe und schon nach wenigen Bier(was ich sonst gar nicht gern trinke) ziemlich betrunken war.
Es war aber sehr schön, weil ich so gemerkt habe, was für nette Menschen LARPer doch sind.
17.5.06 13:13


Ein wahnsinniges Wochenende

Nun, ihr werdet mitbekommen haben, das ich nicht mehr ganz so oft schreibe, das liegt an dem Studistress, ich weiß immernoch nicht wie ich die ersten Klausuren schaffen soll, wo ich doch nicht mal die Übungzettel alleine rechnen kann. Vom Vordiplom ganz zu schweigen.

Eigentlich ist es ja schlecht sich in so ner Situation Freizeit zu gönnen, aber Kaddi ist mir viel zu wichtig.
Ich war im letzten Wochenende bei ihr und konnte sogar schon am Freitag losfahren, weil ich mit der Bahncard und einem normalen Ticket schneller und billiger fahre. So hatten wir den ganzen Samstag für uns und fast den ganzen Sonntag.
Es ist kaum zu glauben, aber ich musste nur einmal unterwegs umsteigen, nämlich in Hamburg.

Auf meiner Hinfahrt erlebte ich dort aber einen ganz schönen Schrecken, denn ich sah mehr Polizei als in den letzten 2 Jahren. Es war wohl Hafenfest, was ich vorher natürlich nicht wusste, jedenfalls wird einem ganz anders, wenn man plötzlich so viel Polizisten sieht, noch dazu, wenn sie gepanzert sind.

Dieses Erlebnis konnte mich aber nicht abhalten weiterzufahren, wenn nötig hätte ich mich sogar mit denen angelegt, wenn mich jemand hätte aufhalten wollen. Nichts trennt mich mehr von Kaddi. *extra böse guck*

Ich kam um kurz vor 12(PM) am Freitag an und wurde von ihr am Bahnhof sofort in Empfang genommen. Eigentlich hatte ich geplant meine Taschen hinzuwerfen und sofort auf sie zuzustürmen, aber wie das eben so ist, gehen meine Pläne was solche Dinge angeht nie auf. Trotzdem fielen wir uns in die Arme und haben uns geküsst.
Es war herrlich, sie küsst wunderbar, zum dahinschmelzen.

Aber es war ja schon spät und die arme Kaddi hatte an diesem Tag früh morgends eine Klausur geschrieben, so dass wir uns dann schnell mit dem "evil" Fiesta zu ihr nach Hause aufmachten. Mein mitgebrachtes Geburtstagsgeschenk wollte sie aber noch nicht haben.

Kaddi wohnt in einem langen hochgibeligen Haus bei ihren Eltern, ich konnte es in der Dunkelheit nicht sehr bewundern, aber mir blieb noch genug Gelegenheit während des restlichen Wochenendes.

Da ihre Eltern schon schliefen machten wir uns gleich auf in ihr Zimmer und schon bald bettfertig, diesmal jedoch konnte ich ihr mein Geschenk übergeben, leider hatte es auf der Fahrt etwas gelitten.
Sie bekam eine Sheepworldkarte in die ich ein Gedicht geschrieben hatte und eine Riesen-Nuss-Schokoladentafel(das war der Geschenkbestandteil, der leiden musste).
Ich hatte das Gedicht im Zug schreiben müssen und deshalb war meine Schrift vielleicht etwas gestelzt, aber Kaddi hat sich trotzdem gefreut.
Bei mir blieb aber natürlich das Gefühl zurück, dass ich noch viel zu wenig geschenkt hatte. Aber es gab ja noch ein kleines Geschenk, allerdings erst am nächsten Tag.

Die Nacht war natürlich wieder herrlich, ich schlafe so gern mit Kaddi zusammen, sie ist so herrlich zart, das weckt all meine Beschützerinstinkte.
Allerdings muss man sagen, das wir zwei das gemeinsame Schlafen noch etwas üben müssen, wir bekommen unsere Gliedmaßen noch nicht perfekt zusammen, außerdem muss ich an meinem Schnarchen arbeiten.

Für den nächsten Tag war dann ein Ausflug nach Schwerin geplant, aber zuerst gab es Frühstück. Für mich natürlich ungewohnt, da ich ja normalerweise nur zu Mittag esse, aber es war trotzdem wunderschön, schließlich waren wir allein in der Küche und irgendwie hatte das ganze so eine Ausstrahlung, als wären wir schon ewig zusammen, so als wäre das unsere Küche in unserem Haus. *seufz* Ich liebe diese Träume.

An diesem morgen lernte ich auch kurz Kaddis Vater kennen. Er ist ein sehr netter Mann und hat mich wirklich beeindruckt. Er strahlte etwas Sicheres aus, das was ich früher auch bei meinem Vater gesehen habe, was dann aber mit zunehmendem Wissen verschwand.
Offenbar wirkte ich auf ihn auch recht gut denn ich habe gehört, dass alle Leute, die mich bei Kaddi gesehen haben positiv überrascht waren.
Es freut mich natürlich irgendwo mal gut anzukommen, aber ich war ja auch im "perfekter Schwiegersohn"-Modus.
Naja, aber ich würde mich auch nicht trauen bei Kaddis Eltern auf schwarz und böse zu machen, dafür mag ich die beiden jetzt schon zu sehr. Kaddis Mutter lernte ich erst am Sonntag kennen, beim gemeinsamen Frühstück.

Aber zurück zu Samstag. In Schwerin haben wir den Fiesta dann in einer Seitenstraße abgestellt und Kaddi ließ mich rückwärts einparken.... Nunja, das wäre die Möglichkeit gewesen zu glänzen, aber ich habs etwas versaut. Ich hab den Wagen zwar schön gerade hingestellt und nah genug am Bordstein, aber so blöd vor das Auto hinter uns, das da drei Autos parken hätten können wo der eine Fiesta stand.

Wir ham alles so gelassen und sind dann in die Einkaufspassage gegangen. Da wir noch zwei Freunde von Kaddi erwarteten sind wir erst durch ein paar kleinere Läden gegangen, bis wir dann kurz zu einem Chinesen essen gegangen sind. Die Gelegenheit hab ich dann genutzt um meinem Geschenk noch etwas hinzuzufügen, wir waren nämlich Manga kaufen.
Es ist kaum zu glauben, wie gut sortiert der Laden war, man fand tatsächlich fast alles. Vielleicht beginne ich auch demnächst mal Mangas selbst zu kaufen, anstatt sie nur auszuleihen.

Unsere nächste Station war ein chinesischer Schnellimbiss und Kaddi bezahlte das Essen. Diesmal hatte ich keine Chance mich vorzudrängen, weil sie ja meinen Geldbeutel in ihrer Handtasche hatte. :D
Das Essen war ganz lecker, außerdem asiatisch und sättigend.

Leider passierte mir noch ein Faux Pax in Schwerin. Ich hatte Durst und deshalb sind wir kurz in den Schlecker um was zu kaufen, dummerweise kaufte ich Apfelschorle...... Kaddi mag keinen Apfelsaft und kein Mineralwasser ;_;
Und was das Schlimmste ist, ich wusste es vorher schon (zumindest die Apfelsaftsache).

Mein Engel hat es mir natürlich nicht übel genommen und sogar mal probiert, aber ich muss das beim nächsten mal im Gedächtnis behalten.

Es war danach schon an der Zeit Paula und Jan, die beiden Freunde von Kaddi vom Bahnhof zu holen. Ich hätte mir die beiden nicht so vorgestellt, was aber nichts negatives ist, scließlich werde ich gern mal überrascht.
Wir sind mit den beiden dann richtig einkaufen gegangen, zu H&M zum Beispiel oder in einen Schuhladen, wobei hier angemerkt werden sollte, das die Mädels sich nichts im Schuhladen kaufen wollten, sondern Jan.

Es war einfach klasse mit nem Kerl über Modefragen zu parlieren. Kaum zu glauben, das es noch so Typen gibt wie mich, obwohl man sagen muss, das Jan besser angezogen ist als ich. Ich wähle lieber Kleider für andere aus, als auf meine eigene Garderobe zu achten.

Ich durfte das natürlich unter Beweis stellen. Die beiden Mädels sind schnell in der Umkleide verschwunden und wir Jungs durften Klamotten suchen.
Ich hätte gerne etwas experimentiert und Kaddi in verschiedenen Outfits gesehen, aber irgendwie habe ich dafür nichts gefunden. Trotzdem gab es natürlich ein paar Dinge die wir mitnehmen mussten, z.B. ein tolles Kleid mit einer eingearbeiteten Korsage und eine schwarze Bluse mit transparenten Streifen oberhalb der Brust.
Was soll ich sagen? Kaddi sah umwerfend aus und war mit meiner Wahl zufrieden..
Es war natürlich während dem Einkauf spät geworden und spontan entschlossen wir uns dann noch Paula und Jan in Parchim zu besuchen, auf die Art lernte ich dann noch etwas Musik kennen, die die Beiden und natürlich Kaddi hören, z.B. Janus. Ich kannte die Band bisher nicht, aber ihre Stilrichtung ist gut, obwohl ich eigentlich lieber Frauenstimmen singen höre.

Von Paula bekam ich nicht soviel mit, sie war wohl etwas zurückhaltender, aber durchaus sympathisch, wohingegen ihr Ex-freund, den ich auch kurz sah mir etwas suspekt war. Das mag aber daran liegen, da sein Kleidungsstil mich etwas an einen Hip-Hopper erinnerte.

Abgeschlossen wurde der Abend dann mit einem gemeinsamen Essen in Jans und Paulas Stammrestaurant.
Da ich nicht soviel Hunger hatte und Kaddi auch nicht habe ich einfach eine Portion für uns beide bestellt.
Irgendwie kam es mir so vor, als wäre das absolut unüblich. Hmm, offenbar ein kulturelles Mißverständnis, aber niemand hat etwas gesagt.

Leider war es schon wieder so spät geworden, dass als Kaddi und ich wieder zuhause waren wieder niemand mehr wach war. So haben wir uns in ihr Zimmer verzogen und uns anderweitig beschäftigt. Z.B. haben wir uns zusammen die erste Folge von Bleach auf ihrem Rechner angeguckt, die natürlich Lust auf mehr macht, aber da Kaddi schon so müde war haben wir lieber den Laptop danach ausgemacht und uns schlafengelegt.

Auch diese Nacht war wieder herrlich, es ist unheimlich schön zu erleben, wie Kaddi und ich uns immer näherkommen, aber dennoch nichts überstürzen. Ich fühle mich einfach sicherer, wenn ich weiß, das ich nichts tue, was sie nicht möchte.

Der Sonntag stand dann ganz im Zeichen ihrer Familie und ihres Wohnorts. Wir frühstückten wieder zusammen und ich bekam sogar ein Frühstücksei. (Erwähnte ich wie sehr ich Eier liebe?) Richtig ins Gespräch kam ich mit Kaddis Mutter, die diesmal auch dazukam allerdings nicht.
Sie erscheint mir auch recht nett, aber es ist mit ihr ähnlich wie mit Paula, sie ist etwas still und zurückhaltend mir gegenüber gewesen. Kaddi versicherte mir aber, das sie mir gegenüber positiv eingestellt ist.

Leider trübte meine Aussicht nach Hause fahren zu müssen etwas meine Begeisterungsfähigkeit, aber dennoch blieb Kaddis Wohnort mir im Gedächtnis. Er zeigte sich an diesem Tag von seiner besten Seite, voller grüner Wiesen und idyllischen Häusern. Jan erklärte mir am Vortag, dass die vielen Backsteinhäuser in der Gegend eine besondere Attraktion wären.

Vor dem Mittagessen besuchten Kaddi und ich dann noch eine Freundin von ihr, Sabine. Sie ist erst seit dem Sommer wieder in Deutschland, weil sie über die Schule einen Austausch mit Kanada gemacht hat. Wahnsinn, wie oft das doch geschieht, vielleicht hätte ich mich damals auch mehr dahinterklemmen sollen. Naja, so bleibt mir nur noch der DAAD(deutscher akadameischer Austausch-Dienst). Ein Auslandssemester wird bestimmt noch klappen.

Beim Mittagessen kam es dann zu etwas mehr Unterhaltung. Ich bemerkte ein paar Paralellen zu dem Tag mit Jan und Paula, denn am Tisch unterhielt ich mich praktisch nur mit Kaddis Vater, während sie und ihre Mutter mehr oder weniger still dabeisaßen( ihre Mutter mehr als Kaddi selbst).
Naja, das kann auch etwas an den Themen gelegen haben, schließlich sind wir auch kurz auf Autos abgehoben, aber ich musste mich da schon zurückhalten, denn Kaddis Vater kennt sich wesentlich besser aus als ich.
Ich habe nur eine normale Portion gegessen, was möglicherweise ein Fehler war, denn Kaddi erzählte nachher, das ihre Mutter gefragt habe ob es mir nicht geschmeckt hätte.

Natürlich hat es geschmeckt, sehr sogar, aber ich wollte ja höflich sein und mich nicht vollschlagen, bis nichts mehr passt. Ich muss doch außerdem etwas auf meine Linie achten und habe seit langer Zeit nicht mehr so oft und regelmäßig gegessen wie an diesem Wochenende.
Kaddi hat mich natürlich vor ihrer Mutter verteidigt, aber ich hätte nicht gedacht, dass soetwas auffallen würde. Hmm, da muss ich also das nächste mal etwas mehr essen, hoffentlich werd ich nicht zu dick dabei. :D

Ich glaube Kaddis Mutter wäre schon net tolle Schwiegermama. :D Die würde dann dafür sorgen, das vom Schwiegersohn immer genug da ist.
Aber ich schweife schon wieder in Träume ab.
Es ist unheimlich schön, das ich so träumen darf und diese Träume mit Kaddi teile, trotzdem wir wohl beide wissen, das dies nur eine Möglichkeit ist, noch ist nichts festgelegt.
Um diese Träume Wirklichkeit werden zu lassen ist noch einiges nötig. Zum Beispiel noch viele Treffen.

Nach dem Mittagessen sind wir dann noch etwas spazierengegangen bis es Zeit wurde mich zum Bahnhof zu bringen.
Wir kamen gerade wieder zuhause an, um schnell die Sachen ins Auto zu tun, als Kaddis Eltern regelrecht aufsprangen um mich zu verabschieden. Ich fand diese Geste sehr nett, auch wenn ich so dann doch noch etwas schockiert habe, weil ich diesmal meinen Ledermantel anhatte.
Der fiel genau in das "Schwadder"(Schwarzer)-Klischee von Kaddis Mutter. Aber ich denke mein Eindruck vorher wird das schon etwas relativiert haben.

Diesmal konnten wir uns wesentlich länger verabschieden als bei unserem ersten Treffen und so kam es diesmal natürlich nicht nur zu einem Aschiedskuss.
Abschied tut immer weh, aber ich wusste, das ich sie wiedersehen würde, das machte es etwas leichter.

Leider wurde meine Stimmung zu Beginn der Rückfahrt etwas getrübt von ein paar Besoffenen, die im Zug waren, als wir uns nochmal küssten.
Sie ließen ein paar gemeine Sprüche ab, die ich hier nicht wiedergeben möchte. Glücklicherweise hat Kaddi sie nicht gehört.

Auf der Rückfahrt musste ich dann noch ein wenig für die Uni arbeiten, was lustigerweise sehr gut und zügig ging und spät abends mit einer Viertelstunde Verspätung kam ich wieder in Marburg an.

Leider hatte mir Carmen am Anfang des Wochenendes mitgeteilt, das die Telecom unser Internet abgeschaltet hatte und es wohl bis Mittwoch so bleiben würde, deshalb war ich total auf Kaddientzug, er wude nur etwas gemildert durch ein längeres Telefonat am Montag abend und durch tägliche E-Mails, die ich von der Uni aus schrieb.

Seit Dienstag geht wieder alles und ich nutze praktisch jede Minute an meinem Computer um mit Kaddi zu telefonieren.
12.5.06 08:46


Es ist viel passiert

Es gibt einiges zu erzählen und vor lauter Stress bin ich nicht dazu gekommen es früher kundzutun.

Zum einen war ich letzten Samstag in einer Kneipe hier in Marburg. Nun, das klingt nach nichts besonderem, aber ich würde schließlich niemals ohne Grund einfach so in eine Kneipe gehen.

Es war Hard-Rock Nacht angesagt und 3 Bands hatten sich angekündigt.
Eigentlich hätte ich vor lauter arbeit absagen sollen, aber andererseits lief das gesellschaftliche Leben viel zu lang neben mir her, als das ich jetzt so leichtfertig einen netten Abend ausschlagen könnte.
Also hat mich Carmen mit hin genommen.
Es war schon sehr lustig, auch wenn die Musik nicht ganz mein Fall war. Ich denke Live-Musik machts einfach, man kann bei sowas nicht an sich halten. auch wenn man lieber andere Dinge hört.
Die meiste Fans hatte Hi-Gain dabei. Man hörte aber auch, das sie wenigstens semiprofessionell waren.

Eine Anekdote dieses Abends war übrigens folgende:
Ich kam gerade vom Klo wieder, als mich ein Mädchen von der Theke her ansprach. Ich hatte sie zuerst gar nicht bemerkt, aber naja, wen könnte man mit "Hey du" denn auch sonst meinen als mich.
Sie erkundigte sich zuerst nach der Uhrzeit, dann danach wieviele Bands noch spielen und dann danach, ob ich wüsste wie man Hi-Gain übersetzt. Ich atnwortete nach bestem Wissen und drehte mich wieder um und ging zu meinem Platz zurück. Dort angekommen grinste Carmen mich an.
Ihr könnt euch sicher meine Verwirrung vorstellen, als sie mir eröffnete, das das gerade ein Baggerversuch gewesen sein sollte.

Nur mal zwischendurch: Liebe Frauen, wenn ihr Baggern wollt, dann seid offensiver, nur ein ganz klein wenig, sonst bemerkt Mann euch nicht.

Aber zurück zur Geschichte, ich schob meinen unverhofften Erfolg bei Frauen einfach auf meinen Mantel, auch wenn mir meine lieben Komillitonen immer wieder erzählen, dass er gar nicht so toll aussieht.
Dummerweise erhielt mein aufgeblasenes Ego an diesem Abend gleich einen Dämpfer, als Carmen nach einer Weile vom Klo kam und erzählte, das sie sich geirrt habe, das Mädchen habe ihr die gleichen Fragen gestellt.

Naja, aber was solls, was brauch ich Erfolg bei Frauen wenn ich Kaddi hab, die ich übrigens morgen besuchen fahre. Es wird bestimmt herrlich. Es ist einfach nicht zu glauben, wie schnell und wie intensiv wieder solche Gefühle in mir wachsen. Ich will sie nie mehr missen.
Außerdem hatte sie am 4.5. Geburtstag, da gratuliere ich erstmal nachträglich auf meinem Blog. (Natürlich nachdem ich schon zweimal auf anderen Wegen rechtzeitig gratuliert habe )
Ich habe mir viele Gedanken um ein Geschenk gemacht und bin auch durch einige Geschäfte gegangen, aber sie wird letztlich etwas sehr persönliches bekommen, zumindest glaube ich das, ich muss das Geschenk nämlich noch anfertigen.
Bei Gelegenheit werde ich sagen, was es ist, aber ich werde nichts weiter dazu sagen, es ist nur für sie allein.

Jetzt bin ich mit meiner Erzählung schon in der Gegenwart angekommen und habe meinen Mittwoch ganz vergessen.
Ich war im Krokodil, einer andern Kneipe hier in der Stadt und habe dort 5 jähriges Bestehen mitgefeiert, weil die Band von einem Freund von Carmen dirt gespielt hat, die Surfpatrouille. Es war wirklich gute Gitarrenmusik. Das dollste daran war aber, dass man selbst die bekannten Lieder nicht erkannt hat, weil ihre Interpretationen sie so sehr verfälschten. Außerdem war es tierisch laut.
Carmen meinte ohne Hörsturz würde sowas keinen Spaß machen.

Zum Glück war ich einigermaßen rechtzeitig im Bett, auch wenn ich schon wieder in Arbeit ersticke.
Ich hab heute versucht einen Zettel fertig zu bekommen, den ich morgen abgeben muss, dann hab ich schnell noch geduscht, mich rasiert, gepackt und muss noch sehen, das ich in meinen Foren noch schnell nach dem rechten sehe und und und

Das Semester hat gerade erst angefangen und schon brauch ich wieder Ferien.
5.5.06 00:19


Wer hätte gedacht, das atmen so anstrengend ist?

Naja, ganz so schlimm ist es nicht, aber der Stress im Augenblick erdrückt mich fast. 4 Vorlesungen und ein Praktikum zerren an den Nerven, besonders, wenn ich irgendwie nicht in die Materie reinkomme und so sehr auf die Lösungen anderer angewiesen bin

Ich geb dem Semester noch etwas Zeit, doch wenn bis dahin nichts besser wird, muss ich Konsequenzen ziehen, und das würde bedeuten einzelne Veranstaltungen nicht mehr zu besuchen, was mein Vordiplom hinauszögern würde.

Apropos Vordiplom, Carmen meine Mitbewohnerin hat beschlossen auch ilangsam ihr Vordiplom zu machen. Sie ist zwar schon fertig mit ihrem Studiengang, aber die Prüfungen wären natürlich ganz praktisch für einen Abschluss.
Da kommen lustige Ferien auf mich zu, denn sie meinte: "..dann können wir uns gegenseitig in den Arsch treten."

Die Unitage verliefen ganz normal, bis auf das ich festgestellt habe, dass ich sehr viele Löcher in meinem Stundenplan habe, was dafür sorgt, das meine Zeit zuhause zusammenschrumpft. Ich muss also effektiver in der Uni arbeiten.

Aber trotz all diesen Problemchen gibt es auch positive Dinge. Die eine Sache können sich alle denken, die meinen Blog lesen und die andere ist, das ich jetzt praktisch alle Daten für meinen BAFöG-Antrag zusammen hab.
Ich muss nur noch einen Dispo-Kredit aufnehmen und ihn überziehen, damit ich entsprechen arm dastehe vor dem Beamten.
Jetzt ist es an mir, mein BAFöG zu beantragen, hoffentlich versage ich nicht.

Und das zweite positive in meinem Leben ist natürlich Kaddi. Ich habe jetzt bereits die Bahnkarten gekauft, sodass ich sie kurz nach ihrem Geburtstag besuchen kann. Der Preis ist sogar recht billig. Mit dem Semesterticket und der Bahncard komme ich auf knapp mehr als 40 Euro und kann bereits am Freitag losfahren, das bedeutet ich habe 2 Nächte mit ihr. Es wird bestimmt wunderbar, ich verzehre mich ja schon wieder nach ihr, obwohl wir wirklich täglich telefonieren.
Wir haben zwar gar nicht soviel zu erzählen, aber es tut gut verbunden zu sein.

Ich bin glücklich, das ich sie habe. Außerdem hatte ich bei einem Essen in der Mensa eine Erscheinung, die nur positives bedeuten kann.
Ich hatte gerade über sie geredet, weil wir auf das Thema Freudin kamen und nahm mein Glas Kakao hoch um zu trinken, da viel mir der Rand auf, den das Glas auf dem Tablett hinterlassen hatte, weil etwas Milch übergeschwappt war.
Glücklicherweise hatte Andrea(eine Komillitonin) eine Kamera an ihrem Handy, sodass ich Beweise habe für folgendes:


Nun, wenn das nichts zu bedeuten hat....
28.4.06 07:52


[erste Seite] [eine Seite zurück]  [eine Seite weiter]



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung