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Eine Woche später

Nun.. jetzt ist wieder eine Woche vergangen und ich möchte berichten, was alles vorgefallen ist.

Zunächst einmal gab es da etwas, was ich beim letzten Mal nicht schreiben wollte, bzw. bisher nicht schreiben wollte, weil ich dachte, das Kaddi mitliest. Sie hat es erst vor einiger Zeit gemacht, aber jetzt, da ich weiß, das alles endgültig vorbei ist, kann ich es dennoch veröffentlichen.

An dem Samstag abend, an dem ich so fertig war hab ich mir in den Arm geschnitten. Ein Kreuz, einfach, weil ich mich so mies gefühlt habe.
Ein paar Leuten habe ich davon erzählt und ich bekam verschiedene Reaktionen. Die meisten sagten es wäre dumm, nur eine Person fand das Bild, dass ich davon gemacht habe schön und ausdrucksstark. Noch dazu haben kaum Leute verstanden, warum ich es gemacht habe. Alle denken, es geschieht aus Liebeskummer. Aber das stimmt nicht. Ich weiß, dass Kaddi mich nicht liebt und ich komme damit klar. Vielmehr habe ich eine gewisse Todessehnsucht.

Mein Herz ist leer, niemand ist da drin. Ich wollte Kaddi hineinlassen und habe es auch, aber sie wollte nicht. Ich habe mit sovielen Menschen geredet und natürlich würde ich auch manche von ihnen Freunde nennen, aber sie sind nicht in meinem Herzen. Wenn sie sich von mir abwenden, würde mir das wehtun, sicherlich, aber ich würde nicht daran zugrunde gehen. Ich würde mich einfach auf andere konzentrieren. Man findet auch schnell neue Leute, mit denen man reden kann.

Das zeigt, wie einsam ich bin. Und diese Einsamkeit ist es, die mich krank macht. Die einfachste Lösung ist es einfach andere Menschen in mein Herz zu lassen, aber ich weiß nicht wie. Ich weiß aber, dass all die Menschen um mich herum sicherlich nicht lange trauern würden, wenn ich nicht mehr da wäre. Ich bin wie ein Geist. Natürlich nimmt man mich wahr und natürlich nutze ich manchen Menschen, aber wenn ich nicht da wäre, wäre ich sehr schnell und leicht zu ersetzen.

Ich weiß, dass ich mit diesen Aussagen manchen Leuten wehtue, weil sie es anders sehen. Zum Beispiel Ronja. Sie sagte, dass sie mich liebt, sie liebt mich wie man einen Freund lieben kann. Aber ich kann das nicht nachfühlen. Deshalb habe ich ihr nicht geglaubt und sie hat kurze Zeit den Kontakt abgebrochen, bis ich mich über andere Quellen wieder bei ihr meldete.

Außerdem traten in letzter Zeit noch mehr Menschen in mein Leben, zum einen ein paar Mädchen aus Res-dead, die ich angeschrieben habe und mit denen ich seither in regem Kontakt stehe. Es ist immer wieder interessant die Meinungen anderer zu hören, die eben nicht soviel über mich wissen. sie können objektiver sein, aber ich stelle auch fest, dass die Meinungen sehr stark von deren Persönlichkeiten abhängen. Eine hat mir gesagt ich solle zum Psychologen gehen, damit ist sie derselben Meinung, wie Andrea, eine Komillitonin. Sie hätte mir wohl am liebsten den Kopf für den letzten Beitrag abgerissen, weil ich mir eine Pistole beschaffen will. Naja.. so wie ich jetzt bin, würde ich wohl keine bekommen...

Ich merke immer wiedr, wie leicht es ist, die Woche durchzustehen. Ich habe ja mein Studium, die vorlesungen und meine arbeiten, die mich Zeit kosten, aber gerade an den Wochenenden wird es immer wieder schwer. Entweder ich versinke in Trauer und Depression, oder ich stürze mich in die Zettel, die ich korrigieren muss. letzte Wochenende hatte ich ja ersteres gemacht und habe dafür fast meine Arbeiten nicht geschafft. Diesmal habe ich auf die Zettel gesetzt und bin jetzt schon fertig damit. Ich nutze die Zeit ein wenig zum ausspannen, aber es klappt nur bedingt. Ich habe schon ein wenig Computer gespielt und gechattet. Der Chat bringt mich allerdings immer wieder zu meinem Thema.
aber ein wenig hilft es auch, so habe ich zum Beispiel wieder Kontakt zu Geneviève bekommen. Ihr gehört das Rollenspielforum aus der Link-Liste. Auch sie hat Probleme und wir helfen uns ein wenig gegenseitig, auch wenn ich merke, dass sie viel stärker ist als ich.
Ich wäre gestern fast aus dem Fenster gesprungen, einfach damit es vorbei ist, aber letztlich wollte ich noch etwas abwarten, nämlich einen Anruf von Kaddi. Wir hatten in de Woche verabredet, dass sie mir sagt, warum sie Schluss gemacht hat. Leider kam von ihr keine wirklich verwertbare Antwort. Sie sagte etwas von familiärer Liebe, die sie bei mir gespürt hat und dass es keine partnerschaftliche Liebe war.
Leider kann ich das nur zum Teil ernst nehmen, denn diese Information stammt ja von mir, es ist also nicht gesichert, dass es ihre Idee war. Ich habe ihr gesagt, dass ich meine kaputte Familie in einer Beziehung ersetzen will. Ich will den sicheren Hafen in einer Beziehung bauen, um mich zu regenerieren.

Vielleicht hätte ich diesen Eintrag früher schreiben sollen, aber dann wäre der anruf von Kaddi wohl aders verlaufen, auch wenn ich dann mehr hätte aufschreiben können. Leider ist meine Erinnerung etwas blass und Dinge sind schon wieder verschwunden.

Ich denke dass Bianca noch eine Erwähnung verdient hat. Mit ihr habe ich in den letzten Tagen oft gesprochen. Kennegelernt habe ich sie auch in res-dead. Sie ist viel jünger als ich, aber sie nimmt mein jammern mit viel Mitleid auf. Vielleicht ist das nicht so gut, aber andererseits wird es dadurch vielleicht auch weniger.

Ich muss begreifen, dass mich Kaddi nie geliebt hat. Ich war nur ein Freund, man konnte mich vorzeigen und hat damit ein gewisses Rollenbild aufrechterhalten. Sie wusste, was man macht, wenn man in einer Beziehung ist und das hat sie gemacht. Das was tief in mir dabei vorging, weil ich ja soviel mehr wollte, kam dabei gar nicht rüber. Vielleicht wäre alles anders verlaufen, wenn wir uns öfter hätten sehen können. Dann hätte ich ihr alles zeigen können und hätte viel emotionaler gehandelt. Das hätte wpohl abgefärbt. Nicht umsonst ist sie jetzt offensichtlich glücklich mit Hannes. Er ist ständig da, sie kann erfahren, was eine Beziehung ausmacht. Das konnte sie bei mir nicht, weil das meiste, was wir geteilt haben durch den text gefilter war und nicht durch Gestens, oder Berührungen untermauert werden konnte. Wie konnte ich nur glauben, dass ich so zu ihr vordringen könnte?

Das macht es mir schon schwer nach Rostock zu gehen, weil ich nicht weiß, ob ich da überhaupt willkommen bin. Außerdem möchte mein kleiner Bruder, das ich nach NRW komme, um in Siegen weiterzustudieren. aber Siegen ist eine schlechte Uni, und ich würde mich garantiert mit ihm streiten. Außerdem muss er noch warten, biss sein Mitbewohner das Abitur hat und ich müsste, wenn ich das F2-Praktikum an der neuen Uni machen will schon im Februar umziehen. Meine Mutter wollte sich auch einmischen, sie würde mich gern bei sich haben, in Bayern, dann müsste ich in München studieren. Nun hat München einen guten Ruf, aber die Studiengebühren werden dort auch kommen, mindestens genausoschnell wie in Hessen. In Rostock wäre ich davor sicher und in Siegen sind die Gebühren bereits eingeführt.

Letztlich bliebe ich aber überall allein, egal wo ich nun hingehe. In Siegen wäre ich gehemmt, durch meine Vergangenheit, also meine Familie, in München erst recht, noch dazu, weil ich festgestellt habe, dass ich mit meiner Mutter nicht mehr über alles reden kann. Sie hatte diese Woche angerufen, aber von den Schnitten konnte ich nicht erzählen.
Sie hatte auch die Idee mich nach Berlin zu schicken, aber Berlin ist ein teures Pflaster. Sie meinte zwar, ich könnte bei einer Freundin von ihr unterkommen und hätte damit quasi Familienanschluss, aber ich denke nicht, dass ich das will. Es wären Fremde, und ich wäre plötzlich in einer Familiensituation mit ihnen.

Was mache ich also nun?
Ich konzentriere mich auf die Geschehnisse der nahen Zukunft. Morgen feiern wir den Geburtstag von Hennig mit einem Essen in der Mensa, dann am 1.12 werde ich mit Geneviève beraten, wann ich sie mal besuchen komme und im nächsten Jahr, werde ich mal auf einen kurzen Tripp nach Rostock fahren, eine andere Bekannte will mir die Stadt zeigen. Im Februar wird Kaddi wieder in Leipzig sein und sie hat mit mir abgemacht, dass wir zusammen einmal das Völkerschlachtdenkmal besuchen werden.

So schnell geht alles vorbei. Nur die drei Feste machen mir Sorgen. Weihnachten, Sylvester und mein Geburtstag. Es ist schon das zweit Mal in Folge, dass diese drei Dinge in eine traurige Zeit für mich fallen. Letztes Jahr war es die Trennung von Julia, diesmal von Kaddi und was hat sich dazwischen geändert?

Wie kann man nur den Gedanken an den Freitod verdammen. Er löst alle Probleme auf einen Schlag, denn wer tot ist muss nicht mehr denken.

Vielleicht zögere ich das Ende des Eintrages noch ein Stück raus, indem ich etwas positives berichte. Ich habe ein Lied gefunden, das mir sehr gut gefällt. Das lustigste dabei ist, dass es ein paar arabische Elemente aufgreift. Ich sollte es mal Carmen zeigen. (die mir übrigens sehr geholfen hat, nicht nur durch ihren Rat, sonder auch durch ihre Zeit und den Alkohol, der einem den Kopf und das einschlafen leichter macht.)

26.11.06 19:35
 


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


genevieve (1.1.07 21:37)
"auch wenn ich merke, dass sie viel stärker ist als ich. " das stimmt so doch gar nciht... eiegntlich bist du der stärkere von uns... ich zeige nur meine innere Zerbrochenheit kaum noch

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