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Ein wahnsinniges Wochenende

Nun, ihr werdet mitbekommen haben, das ich nicht mehr ganz so oft schreibe, das liegt an dem Studistress, ich weiß immernoch nicht wie ich die ersten Klausuren schaffen soll, wo ich doch nicht mal die Übungzettel alleine rechnen kann. Vom Vordiplom ganz zu schweigen.

Eigentlich ist es ja schlecht sich in so ner Situation Freizeit zu gönnen, aber Kaddi ist mir viel zu wichtig.
Ich war im letzten Wochenende bei ihr und konnte sogar schon am Freitag losfahren, weil ich mit der Bahncard und einem normalen Ticket schneller und billiger fahre. So hatten wir den ganzen Samstag für uns und fast den ganzen Sonntag.
Es ist kaum zu glauben, aber ich musste nur einmal unterwegs umsteigen, nämlich in Hamburg.

Auf meiner Hinfahrt erlebte ich dort aber einen ganz schönen Schrecken, denn ich sah mehr Polizei als in den letzten 2 Jahren. Es war wohl Hafenfest, was ich vorher natürlich nicht wusste, jedenfalls wird einem ganz anders, wenn man plötzlich so viel Polizisten sieht, noch dazu, wenn sie gepanzert sind.

Dieses Erlebnis konnte mich aber nicht abhalten weiterzufahren, wenn nötig hätte ich mich sogar mit denen angelegt, wenn mich jemand hätte aufhalten wollen. Nichts trennt mich mehr von Kaddi. *extra böse guck*

Ich kam um kurz vor 12(PM) am Freitag an und wurde von ihr am Bahnhof sofort in Empfang genommen. Eigentlich hatte ich geplant meine Taschen hinzuwerfen und sofort auf sie zuzustürmen, aber wie das eben so ist, gehen meine Pläne was solche Dinge angeht nie auf. Trotzdem fielen wir uns in die Arme und haben uns geküsst.
Es war herrlich, sie küsst wunderbar, zum dahinschmelzen.

Aber es war ja schon spät und die arme Kaddi hatte an diesem Tag früh morgends eine Klausur geschrieben, so dass wir uns dann schnell mit dem "evil" Fiesta zu ihr nach Hause aufmachten. Mein mitgebrachtes Geburtstagsgeschenk wollte sie aber noch nicht haben.

Kaddi wohnt in einem langen hochgibeligen Haus bei ihren Eltern, ich konnte es in der Dunkelheit nicht sehr bewundern, aber mir blieb noch genug Gelegenheit während des restlichen Wochenendes.

Da ihre Eltern schon schliefen machten wir uns gleich auf in ihr Zimmer und schon bald bettfertig, diesmal jedoch konnte ich ihr mein Geschenk übergeben, leider hatte es auf der Fahrt etwas gelitten.
Sie bekam eine Sheepworldkarte in die ich ein Gedicht geschrieben hatte und eine Riesen-Nuss-Schokoladentafel(das war der Geschenkbestandteil, der leiden musste).
Ich hatte das Gedicht im Zug schreiben müssen und deshalb war meine Schrift vielleicht etwas gestelzt, aber Kaddi hat sich trotzdem gefreut.
Bei mir blieb aber natürlich das Gefühl zurück, dass ich noch viel zu wenig geschenkt hatte. Aber es gab ja noch ein kleines Geschenk, allerdings erst am nächsten Tag.

Die Nacht war natürlich wieder herrlich, ich schlafe so gern mit Kaddi zusammen, sie ist so herrlich zart, das weckt all meine Beschützerinstinkte.
Allerdings muss man sagen, das wir zwei das gemeinsame Schlafen noch etwas üben müssen, wir bekommen unsere Gliedmaßen noch nicht perfekt zusammen, außerdem muss ich an meinem Schnarchen arbeiten.

Für den nächsten Tag war dann ein Ausflug nach Schwerin geplant, aber zuerst gab es Frühstück. Für mich natürlich ungewohnt, da ich ja normalerweise nur zu Mittag esse, aber es war trotzdem wunderschön, schließlich waren wir allein in der Küche und irgendwie hatte das ganze so eine Ausstrahlung, als wären wir schon ewig zusammen, so als wäre das unsere Küche in unserem Haus. *seufz* Ich liebe diese Träume.

An diesem morgen lernte ich auch kurz Kaddis Vater kennen. Er ist ein sehr netter Mann und hat mich wirklich beeindruckt. Er strahlte etwas Sicheres aus, das was ich früher auch bei meinem Vater gesehen habe, was dann aber mit zunehmendem Wissen verschwand.
Offenbar wirkte ich auf ihn auch recht gut denn ich habe gehört, dass alle Leute, die mich bei Kaddi gesehen haben positiv überrascht waren.
Es freut mich natürlich irgendwo mal gut anzukommen, aber ich war ja auch im "perfekter Schwiegersohn"-Modus.
Naja, aber ich würde mich auch nicht trauen bei Kaddis Eltern auf schwarz und böse zu machen, dafür mag ich die beiden jetzt schon zu sehr. Kaddis Mutter lernte ich erst am Sonntag kennen, beim gemeinsamen Frühstück.

Aber zurück zu Samstag. In Schwerin haben wir den Fiesta dann in einer Seitenstraße abgestellt und Kaddi ließ mich rückwärts einparken.... Nunja, das wäre die Möglichkeit gewesen zu glänzen, aber ich habs etwas versaut. Ich hab den Wagen zwar schön gerade hingestellt und nah genug am Bordstein, aber so blöd vor das Auto hinter uns, das da drei Autos parken hätten können wo der eine Fiesta stand.

Wir ham alles so gelassen und sind dann in die Einkaufspassage gegangen. Da wir noch zwei Freunde von Kaddi erwarteten sind wir erst durch ein paar kleinere Läden gegangen, bis wir dann kurz zu einem Chinesen essen gegangen sind. Die Gelegenheit hab ich dann genutzt um meinem Geschenk noch etwas hinzuzufügen, wir waren nämlich Manga kaufen.
Es ist kaum zu glauben, wie gut sortiert der Laden war, man fand tatsächlich fast alles. Vielleicht beginne ich auch demnächst mal Mangas selbst zu kaufen, anstatt sie nur auszuleihen.

Unsere nächste Station war ein chinesischer Schnellimbiss und Kaddi bezahlte das Essen. Diesmal hatte ich keine Chance mich vorzudrängen, weil sie ja meinen Geldbeutel in ihrer Handtasche hatte. :D
Das Essen war ganz lecker, außerdem asiatisch und sättigend.

Leider passierte mir noch ein Faux Pax in Schwerin. Ich hatte Durst und deshalb sind wir kurz in den Schlecker um was zu kaufen, dummerweise kaufte ich Apfelschorle...... Kaddi mag keinen Apfelsaft und kein Mineralwasser ;_;
Und was das Schlimmste ist, ich wusste es vorher schon (zumindest die Apfelsaftsache).

Mein Engel hat es mir natürlich nicht übel genommen und sogar mal probiert, aber ich muss das beim nächsten mal im Gedächtnis behalten.

Es war danach schon an der Zeit Paula und Jan, die beiden Freunde von Kaddi vom Bahnhof zu holen. Ich hätte mir die beiden nicht so vorgestellt, was aber nichts negatives ist, scließlich werde ich gern mal überrascht.
Wir sind mit den beiden dann richtig einkaufen gegangen, zu H&M zum Beispiel oder in einen Schuhladen, wobei hier angemerkt werden sollte, das die Mädels sich nichts im Schuhladen kaufen wollten, sondern Jan.

Es war einfach klasse mit nem Kerl über Modefragen zu parlieren. Kaum zu glauben, das es noch so Typen gibt wie mich, obwohl man sagen muss, das Jan besser angezogen ist als ich. Ich wähle lieber Kleider für andere aus, als auf meine eigene Garderobe zu achten.

Ich durfte das natürlich unter Beweis stellen. Die beiden Mädels sind schnell in der Umkleide verschwunden und wir Jungs durften Klamotten suchen.
Ich hätte gerne etwas experimentiert und Kaddi in verschiedenen Outfits gesehen, aber irgendwie habe ich dafür nichts gefunden. Trotzdem gab es natürlich ein paar Dinge die wir mitnehmen mussten, z.B. ein tolles Kleid mit einer eingearbeiteten Korsage und eine schwarze Bluse mit transparenten Streifen oberhalb der Brust.
Was soll ich sagen? Kaddi sah umwerfend aus und war mit meiner Wahl zufrieden..
Es war natürlich während dem Einkauf spät geworden und spontan entschlossen wir uns dann noch Paula und Jan in Parchim zu besuchen, auf die Art lernte ich dann noch etwas Musik kennen, die die Beiden und natürlich Kaddi hören, z.B. Janus. Ich kannte die Band bisher nicht, aber ihre Stilrichtung ist gut, obwohl ich eigentlich lieber Frauenstimmen singen höre.

Von Paula bekam ich nicht soviel mit, sie war wohl etwas zurückhaltender, aber durchaus sympathisch, wohingegen ihr Ex-freund, den ich auch kurz sah mir etwas suspekt war. Das mag aber daran liegen, da sein Kleidungsstil mich etwas an einen Hip-Hopper erinnerte.

Abgeschlossen wurde der Abend dann mit einem gemeinsamen Essen in Jans und Paulas Stammrestaurant.
Da ich nicht soviel Hunger hatte und Kaddi auch nicht habe ich einfach eine Portion für uns beide bestellt.
Irgendwie kam es mir so vor, als wäre das absolut unüblich. Hmm, offenbar ein kulturelles Mißverständnis, aber niemand hat etwas gesagt.

Leider war es schon wieder so spät geworden, dass als Kaddi und ich wieder zuhause waren wieder niemand mehr wach war. So haben wir uns in ihr Zimmer verzogen und uns anderweitig beschäftigt. Z.B. haben wir uns zusammen die erste Folge von Bleach auf ihrem Rechner angeguckt, die natürlich Lust auf mehr macht, aber da Kaddi schon so müde war haben wir lieber den Laptop danach ausgemacht und uns schlafengelegt.

Auch diese Nacht war wieder herrlich, es ist unheimlich schön zu erleben, wie Kaddi und ich uns immer näherkommen, aber dennoch nichts überstürzen. Ich fühle mich einfach sicherer, wenn ich weiß, das ich nichts tue, was sie nicht möchte.

Der Sonntag stand dann ganz im Zeichen ihrer Familie und ihres Wohnorts. Wir frühstückten wieder zusammen und ich bekam sogar ein Frühstücksei. (Erwähnte ich wie sehr ich Eier liebe?) Richtig ins Gespräch kam ich mit Kaddis Mutter, die diesmal auch dazukam allerdings nicht.
Sie erscheint mir auch recht nett, aber es ist mit ihr ähnlich wie mit Paula, sie ist etwas still und zurückhaltend mir gegenüber gewesen. Kaddi versicherte mir aber, das sie mir gegenüber positiv eingestellt ist.

Leider trübte meine Aussicht nach Hause fahren zu müssen etwas meine Begeisterungsfähigkeit, aber dennoch blieb Kaddis Wohnort mir im Gedächtnis. Er zeigte sich an diesem Tag von seiner besten Seite, voller grüner Wiesen und idyllischen Häusern. Jan erklärte mir am Vortag, dass die vielen Backsteinhäuser in der Gegend eine besondere Attraktion wären.

Vor dem Mittagessen besuchten Kaddi und ich dann noch eine Freundin von ihr, Sabine. Sie ist erst seit dem Sommer wieder in Deutschland, weil sie über die Schule einen Austausch mit Kanada gemacht hat. Wahnsinn, wie oft das doch geschieht, vielleicht hätte ich mich damals auch mehr dahinterklemmen sollen. Naja, so bleibt mir nur noch der DAAD(deutscher akadameischer Austausch-Dienst). Ein Auslandssemester wird bestimmt noch klappen.

Beim Mittagessen kam es dann zu etwas mehr Unterhaltung. Ich bemerkte ein paar Paralellen zu dem Tag mit Jan und Paula, denn am Tisch unterhielt ich mich praktisch nur mit Kaddis Vater, während sie und ihre Mutter mehr oder weniger still dabeisaßen( ihre Mutter mehr als Kaddi selbst).
Naja, das kann auch etwas an den Themen gelegen haben, schließlich sind wir auch kurz auf Autos abgehoben, aber ich musste mich da schon zurückhalten, denn Kaddis Vater kennt sich wesentlich besser aus als ich.
Ich habe nur eine normale Portion gegessen, was möglicherweise ein Fehler war, denn Kaddi erzählte nachher, das ihre Mutter gefragt habe ob es mir nicht geschmeckt hätte.

Natürlich hat es geschmeckt, sehr sogar, aber ich wollte ja höflich sein und mich nicht vollschlagen, bis nichts mehr passt. Ich muss doch außerdem etwas auf meine Linie achten und habe seit langer Zeit nicht mehr so oft und regelmäßig gegessen wie an diesem Wochenende.
Kaddi hat mich natürlich vor ihrer Mutter verteidigt, aber ich hätte nicht gedacht, dass soetwas auffallen würde. Hmm, da muss ich also das nächste mal etwas mehr essen, hoffentlich werd ich nicht zu dick dabei. :D

Ich glaube Kaddis Mutter wäre schon net tolle Schwiegermama. :D Die würde dann dafür sorgen, das vom Schwiegersohn immer genug da ist.
Aber ich schweife schon wieder in Träume ab.
Es ist unheimlich schön, das ich so träumen darf und diese Träume mit Kaddi teile, trotzdem wir wohl beide wissen, das dies nur eine Möglichkeit ist, noch ist nichts festgelegt.
Um diese Träume Wirklichkeit werden zu lassen ist noch einiges nötig. Zum Beispiel noch viele Treffen.

Nach dem Mittagessen sind wir dann noch etwas spazierengegangen bis es Zeit wurde mich zum Bahnhof zu bringen.
Wir kamen gerade wieder zuhause an, um schnell die Sachen ins Auto zu tun, als Kaddis Eltern regelrecht aufsprangen um mich zu verabschieden. Ich fand diese Geste sehr nett, auch wenn ich so dann doch noch etwas schockiert habe, weil ich diesmal meinen Ledermantel anhatte.
Der fiel genau in das "Schwadder"(Schwarzer)-Klischee von Kaddis Mutter. Aber ich denke mein Eindruck vorher wird das schon etwas relativiert haben.

Diesmal konnten wir uns wesentlich länger verabschieden als bei unserem ersten Treffen und so kam es diesmal natürlich nicht nur zu einem Aschiedskuss.
Abschied tut immer weh, aber ich wusste, das ich sie wiedersehen würde, das machte es etwas leichter.

Leider wurde meine Stimmung zu Beginn der Rückfahrt etwas getrübt von ein paar Besoffenen, die im Zug waren, als wir uns nochmal küssten.
Sie ließen ein paar gemeine Sprüche ab, die ich hier nicht wiedergeben möchte. Glücklicherweise hat Kaddi sie nicht gehört.

Auf der Rückfahrt musste ich dann noch ein wenig für die Uni arbeiten, was lustigerweise sehr gut und zügig ging und spät abends mit einer Viertelstunde Verspätung kam ich wieder in Marburg an.

Leider hatte mir Carmen am Anfang des Wochenendes mitgeteilt, das die Telecom unser Internet abgeschaltet hatte und es wohl bis Mittwoch so bleiben würde, deshalb war ich total auf Kaddientzug, er wude nur etwas gemildert durch ein längeres Telefonat am Montag abend und durch tägliche E-Mails, die ich von der Uni aus schrieb.

Seit Dienstag geht wieder alles und ich nutze praktisch jede Minute an meinem Computer um mit Kaddi zu telefonieren.
12.5.06 08:46
 


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