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Name: Michael

Spitznamen: Mikachan, Kotte, Held (genauer: Du Held),

Geboren: 17.01.1984

Religion: römisch-katholisch, aber dann Atheist

Wohnort: Rostock

Beruf: Student (Möchtegern-Physiker)

Hobbies: Rollenspiele, LARP, Science-Fiction, Fantasy, Mein PC, diskutieren, chatten, Karate, Japan,

Musik: Alles, was sich hören lässt, also keinen Schlager (mit einzelnen Ausnahmen).
Beispiele: Ayumi Hamasaki, Subway to Sally, Nightwish, Manowar, Snap, 2Unlimited, Scooter, Guano Apes, Wise Guys, uvm.

Soviel in Kürze.


Ich bin ein Physikstudent im 4. Semester in Marburg. Ich widme mich unheimlich gern meiner Rollenspielleidenschaft, auch wenn sie etwas zu kurz kommt, daher greife ich zu ersatzdrogen, wie Rollenspiel über TeamSpeak oder Forenrollenspielen. Ich habe im zarten Alter von 15 Jahren mit DSA angefangen und bin dem System bis heute treu, auch wenn inzwischen Shadowrun und andere Systeme dazugekommen sind. Und naja, was soll ich sagen, ich bin seit meinen Anfangszeiten der Meister. Irgendeinen triffts ja immer, ich denke schon, das ich es zu einer gewissen Übung und Regelfestigkeit in meinem geliebten DSA gebracht habe, aber das Spielen habe ich glücklicherweise auch lernen dürfen. Mein Charakter heißt Moebius und ist ein Magier aus Punin, der es inzwischen zu einer beeindruckenden Geschichte gebracht hat und auch meine Fehltritte als Meister und Spieler miterlebt hat (deshalb ist er wohl nicht wirklich confähig, aber naja, er ist mein Avatar, den lasse ich nicht mehr los).
Man kann sagen, das ich den Namen geklaut habe, aber die Enstehungsgeschichte ist meine persönliche. Eines Tages spielte ich zum ersten mal Diablo 2 und suchte nach einem Namen für meinen Totenbeschwörer. Nach der Lektüre der Spielanleitung(ja, ich lese sie wirklich) fühlte ich mich durch das Konzept des ewigen Kreislaufs an das Moebiusband erinnert, so entstand der Name der mich nun überall begleitet(das geht sogar soweit, das mich meine Kommilitonen manchmal so rufen). Leider gibt es im Internet noch andere Leute, die diesen Namen mögen, sodass ich ab und an dazu gezwungen bin einen anderen Nick zu wählen, welcher dann real_moebius lautet (ich bin eben der einzig Wahre ^_^). Früher nannte ich mich auch chronos, nach dem griechischen Göttervater, der von Zeus verbannt wurde, als er den Olymp an sich riss.

Ich persönlich ordne mich in die Gothicszene ein, obwohl ich wie ihr an meinem Musikgeschmack erkennt das ganze etwas lockerer sehe.

Seit ich ein Buch über Japanologie in die Finger bekam fühle ich mich von der Zenphilosophie angezogen. Ich habe das Gefühl, das ich ihr schon anhing, bevor ich wusste, das es andere Menschen gibt, die so denken(was natürlich Einbildung sein kann).
Meine Glaubensgeschichte ist schnell erzählt:
Als Kind hatte ich oft Angstzustände und meine Mutter half mir mit ihrem christlichen Glauben, deshalb war ich auch recht lange gläubiger Christ. Aus dieser Zeit habe ich mir auch meine Sympathie für Pastoren behalten und bin noch immer der Ansicht, das die Kirchensteuer zu einem Großenteil in Projekte fließt, die die Mißstände dieser Welt beseitigen. Ich würde nie aus der Kirche austreten, auch wenn ich seit meiner Firmung nicht mehr glaube. Mein Pastor erzählte mir im Firmunterricht etwas von unsichtbaren Energien und dergleichen, dies hat mich dann vom Christentum abgebracht. Ich war schon immer ein sehr wissenschaftlich denkender Mensch und die Kirche erfüllte für mich immer nur einen metaphysischen Zweck, aus diesem Schema brach der Pastor mit diesen Erzählungen aus.
Dies klingt jetzt zwar merkwürdig, aber manche Leute werden mich verstehen. Dies war der Auslöser mich vom christlichen Glauben abzuwenden und zu meiner Philosophie zu finden. Ich glaube an mich selbst, ich benötige keine höhere Macht, der ich unerklärbares oder aber mein Versagen aufbürden kann.
Nun, dies klingt selbstverständlich nicht nach Zen, aber das Gedankengut dieser Philosophie ankert auch leicht anders in mir, vielleicht muss ich einfach noch zu höherer Erleuchtung gelangen um dieses Denken abzulegen.
Die Zen-Philosophie manifestiert sich mir so, dass ich mein eigenes Leben und Wohl nicht sehr ernst nehme. Ich begreife mich als Teil des ganzen und versuche meine Fähigkeiten möglichst positiv einzusetzen. Falls ich dabei sterben sollte, so habe ich all das, was ich bisher geleistet habe der Welt hinzugefügt und muss damit glücklich sein.
Ich habe mir seit jeher hohe Ziele gesetzt, so z.B. möchte ich Professor werden und einen wissenschaftlichen Durchbruch schaffen, etwas vergleichbares wie den Überlichtantrieb oder den Replikator(siehe Star Trek). Ich möchte all meine Kraft einsetzen die Welt zur Utopie zu formen und selbst wenn ich diese Ziele nicht erreiche, so ist jeder Schritt auf sie zu ein guter Schritt.

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Ein großer Teil meines Weltbildes ist übrigens von Star Trek geprägt, vielleicht lies sich das aus dem zuvor geschriebenen erahnen. Ich war ,glaube ich, erst 7 oder 8 Jahre, als ich das erste Mal Star Trek gesehen habe, damals auf ARD, die Staffeln der Next Generation. Das hat mich seitdem geprägt. Ich habe nach und nach alle Star Trek serien verfolgt, auch wenn ich ab und an einige Folgen verpasst habe, genauso wie leider die neueste Serie. Aber ich gedenke das nachzuholen sobald sich mir die Gelegenheit bietet.

Zum Thema Fernsehen kann ich sagen, das ein Großteil meiner Erziehung darauf beruht. Es war zwar nicht so, das meine Eltern mich vor dem Fernseher abgestellt hätten, aber sie haben meinen Konsum auch nicht reglementiert. Das war früher auch gar nicht nötig, da wir nur drei Programme hatten. Dennoch habe ich alles interessante mit Genuß verschlungen und später als ich dann in den Genuß von Satellitenfernsehen kam, trennte mich kaum noch etwas vom Fernseher. Daher habe ich auch viele meiner Ideale und auch meine frühere Faszination für die USA. Obwohl jene auch durch meinen Vater gefördert wurde, weil er als Berufssoldat viel mit Amerikanern zu tun hatte und desöfteren seine jungen Kinder mit englischen Sätzen beglückte. Möglicherweise habe ich so mein englisches Sprachgefühl entwickelt.

Dies war aber ein weiterer Punkt, der mir die Schule gar zu einfach gemacht hat. Ich hatte in der Schule nie Schwierigkeiten und war dementsprechend faul, auf dem Gymnasium habe ich z.B. nie Hausaufgaben gemacht.
Ich denke aus den mangelnden Schwierigkeiten hat sich ein etwas elitäres Selbstbild geformt. Ich hielt mich für sehr intelligent und dies mag mir meine sozialen Schwierigkeiten in der Schule beschert haben. Ich führte ein Außenseiterdasein, ab dem Zeitpunkt an dem ich berufsbedingt durch meinen Vater umziehen musste und in die dritte Klasse einer anderen Schule wechselte.
Über die Jahre am Gymnasium findet aber auch der schlimmste Außenseiter mal Freunde, deshalb war ich nicht völlig alleine.
Nur eine wichtige Erfahrung der Schulzeit musste ich missen und das war eine Beziehung, diese stellte sich erst in der kurzen Zeit vor dem Abi ein.

Ich war natürlich begeistert endlich nicht mehr einsam zu sein und wollte aus dieser Beziehung alles machen, eine Ehe und dann eine Familie. Nunja, Kinder waren nicht ihre Sache, aber ich habe darauf nicht soviel gegeben, schließlich braucht soetwas Zeit und Kinder wollen auch geplant sein, wenigstens ein wenig.

Mein Bild einer Beziehung ist das einer Partnerschaft, beide Partner teilen ihr Leben, ihre Probleme, ihre Freude. Natürlich gehört zu einer Liebesbeziehung auch Sex, aber dieser sollte niemals einfach der Befriedigung dienen, denn Befriedigung ist ein Trieb, der keinen Partner erfordert. Der Sex zwischen Partnern sollte aus Liebe geschehen, das dabei natürlich auch eine Befridigung eintritt ist nebensächlich und natürlich positiv. Diese Ansicht bedeutet natürlich nicht, das ein Paar hierbei keine besonderen Praktiken ausprobieren darf, vielmehr ist die Bandbreite und Experimentierfreudigkeit ein Zeichen dafür, das man dem andern Partner vertraut und gerne nach verschiedenen Methoden sucht, "sich seine Liebe zu zeigen".
Natürlich klingt das geschwollen, aber naja, Ideale sind niemals einfach zu beschreiben und selten perfekt.



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