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Am 17.Januar 1984 erblickte ich das Licht der Welt, wen ich mich recht erinnere war es gerade 21:52 Uhr und meine Mutter lag in schrecklichen Wehen, die aber im Vergleich zu denen bei meiner Schwester nicht so schlimm gewesen sein sollen. Ich war das dritte Kind meiner Mutter, sie hatte also schon etwas Übung.

Meine frühe Kindheit verlief wohl ganz normal, ich kann mich hieran nur schwerlich erinnern, mir wurde nur eine Anekdote erzählt und diese immer und immer wieder von meinem großen Bruder, weil er mich damit ärgern konnte, aber hier sei sie auch kurz wiedergegeben:

Meine Eltern wollten weggehen und übergaben mich der Obhut eines Kameraden meines Vaters. Allerdings hatte ich schon eine Weile meine Windeln nicht mehr gewechselt bekommen. Mein Sitter war nicht vorgewarnt worden und naja, als Baby hatte ich wohl ein erhöhtes Sauberkeitbewusstsein und fing an mich selbst zu reinigen, was jedoch in einer Katastrophe ausartete, weil das eigene Exkrement musste ja irgendwohin. In meinem Falle an die Wand.
Tja, die anale Phase eines Kindes ist wohl die schönste. *schauder*
(Ich möchte unheimlich gern Vater werden, aber gerade vor dem Windeln wechseln und der analen Phase habe ich einen gewissen Horror..... Gott schenke mir eine langmütige Frau und Überwindung)

Naja, Meine Erinnerung startet ca. in einem Alter von 3 Jahren. Ich musste in meiner Kindheit einiges erleben... Zum einen musste ich als Anziehpuppe für meine Schwester herhalten (Ja, ich musste schon früh Kleider tragen) zum andern war ich meinem großen Bruder ausgeliefert, der damals noch eine gewisse Pseudointellektualität aufwies und ich jede seiner sogenannten Erklärungen für bare Münze nahm.
Naja, die üblichen Spielereien, nehm ich an, wenn man 5 bzw. 6 Jahre jünger ist, aber ich war zumindest theoretisch nicht das unterste Glied in der Nahrungskette, denn nach mir kam noch mein kleiner Bruder, 2 Jahre jünger.
Dummerweise war er Lieblingssohn von meiner Mutter und der Lieblingsbruder meiner Schwester.
Tja, also war es nix mit Stress weitergeben, noch dazu wo er lange Zeit (bis zu meinem 16-17. Lebensjahr) mit mir ein Zimmer teilte. Häufig auch das Bett, aber das ist ne andere Geschichte.(nein, ich bin nicht schwul :P)
Tja, Was Sozialität angeht kann ich sagen, das es mir relativ gut ging, ich kam in meiner Klasse zurecht, ich hatte auch Freunde. Die ich mir vor dem Kindergarten aber noch einbilden musste, damals gab es einmal einen Thomas Steffmeier. Ohman, daran darf man sich gar nicht mehr zurückerinnern.
Ansonsten war noch recht interessant, das ich aufgrund meiner Cousinen öfter mal solche Sachen wie mein kleines Pony und Barbie mitspielen "musste" und mein kleiner Bruder was Ken anging immer schneller war. *grummel*
Meine Männlichkeit konnte ich mir bezüglich des Spielzeuges aber immerhin noch mit Transformers bewahren. Davon hatte ich eine richtige Sammlung.
Leider ging es mit meinen sozialen Bindungen rapide Abwärts als wir umziehen mussten. Mein Vater war Berufssoldat und ich musste die dritte Klasse einer fremden Schule besuchen. Ab diesem Zeitpunkt wars aus, ich fand keinen Anschluss mehr und war nur noch der Außenseiter, ich verließ nichtmal nachmittags das Haus sondern saß vor dem Computer oder Fernseher.
Lernen für die Schule musste ich nicht, da ich schon früh sehr viel Lerninteresse zeigte. Ich versuchte zu schreiben, bevor ich im Kindergarten war, ich blätterte Wissensbücher durch (und Verstand ab und zu sogar was).
Daraus folgte aber keine unermessliche Selbstsicherheit, ich erinnere mich das ich vor meinem ersten Schultag entsetzliche Angst hatte, weil ich mir nicht vorstellen konnte, wie man Mathe lernen könnte. Nun, die folgende Zeit hat mir gezeigt, das ich gerade das sehr gut beherrsche.
Ich hatte in der Grundschule sehr gute Noten, auch noch als ich dann zum Außenseiter wurde. Diese befähigten mich sogar zu einem Versuch eine Klassenstufe zu überspringen. Meine Lehrer meinten nämlich ich würde mich in der Schule langweilen, was zu einem gewissen Maß auch stimmte, aber ich genoß es auch faul zu sein, weil mich das bisschen Arbeit ja nicht forderte.
Nun, meine Mutter kannte meine Faulheit und stimmte deswegen dem Überspringen nur zu, wenn ich die Hausaufgaben aus beiden Klassenstufen machen würde.
Am Anfang war es noch recht spannend, ich bekam im Schnellkurs über die Sommerferien von meinem Eltern das kleine Einmaleins beigebracht und wurde auf die dritte Klasse losgelassen. Ich fühlte mich gut, vor allem war mein Ego gestreichelt, aber die Hausaufgaben gingen mir gewaltig auf den Keks, was nicht unbemerkt blieb von meiner Mutter. Sie mißdeutet es nur in der Art, das ich eben doch nicht für das Überspringen geeignet war. Und auf die Frage ob ich die Sache weiter durchziehen wollte sagt ich dann nein, weil ich die Hausaufgaben nicht machen wollte(Ich glaube mich sogar zu erinnern, das ich es tatsächlich an den Hausaufgaben festgemacht habe vor ihr).
So wurde die Aktion gekippt, was aber auch Vorteile hatte, so konnte ich z.B: auf meiner 10er Fete Bier trinken und durfte in der Oberstufe Auto fahren. Und der damals wichtigste Vorteil war, das ich urplötzlich von einem Mädchen in meiner Klasse angehimmelt wurde.
Sie hieß Natascha und war ein dunkelhäutiges Mädchen. Ich würde Lügen, wenn meine damals noch unschuldige Fantasie nicht trotz allem schon von Sex mit ihr geträumt hatte, aber naja, ein Kind bleibt ein Kind und wir waren recht bald Freunde. Ich bin mir unsicher ob ich einfach nur auf ihre Avancen reagiert habe, oder ob ich wirklich interessiert war. Hmm, naja, jedenfalls hat sie mich zu Abenteuern motiviert und sie hat mit mir computergespielt. Zwei Dinge die ich noch immer an Menschen schätze und an Frauen natürlich besonders, letzteres ist schließlich recht selten.
Es war wirklich schön mit ihr, aber wir wurden auseinandergerissen, als wir umziehen mussten. Ich Idiot hab aber nicht an sie gedacht und mich ordnungsgemäß verabschiedet. Nunja, ich war offensichtlich einfach nicht reif, ich kannte noch keine altruistische Liebe, nur die Egoistische. Ich vermute das es bei ihr anders war und deshalb begann sie mich auch zu hassen. Ich erfuhr dies viel später von einem Freund, mit dem ich noch eine Weile Kontakt halten konnte. Er war mein bester Schulfreund und ging auch eine Weile mit ihr in die weiterführende Schule.

Nunja, es stimmt mich traurig, das ich allen Kontakt verloren habe, aber theoretisch gibt es noch eine Möglichkeit wieder zu mehr Kontakt zu kommen. Mein kleiner Bruder arbeitet in der Firma, die dem Vater des oben genannten Schulfreundes gehört.


Mein Wechsel zum Gymnasium war schon eine Befreiung, viele Anfeindungen blieben aus, auch wenn ich immernoch ein Außenseiter war. Ich war anfangs auch noch einigermaßen gut, aber ich bekam auch das erste mal in meinem Leben eine 5 in Mathe. Eigentlich lachhaft, aber mein Mathetalent hat darunter nicht gelitten.
Ich hatte wenig Lust mich in die Schule zu vertiefen und meine Noten blieben im Mittelfeld, ich bekam meine Noten(auch ab und an recht gute) für das reine aufpassen im Unterricht und hatte genug Zeit mir Blödsinn einfallen zu lassen, so sammelten sich auch einige Tadel an, sodass meine Karriere gefährdet war, denn ab 3 Tadeln in einem Halbjahr droht der Schulverweis. Ich bin mehrere Male an diesem Limit entlanggeschrabbt.

In meiner Gymnasialzeit hatte ich zunächst eigentlich nur einen Freund, der auch noch eine Menge Blödsinn im Kopf hatte und oftmals recht verwirrt war(Er konte kein Abi mehr machen, weil er einen Zusammenbruch hatte, der mit Antidepressiva behandelt werden musste). Für ihn war ich der Streber, auf dem man rumtrampeln konnte, aber nunja, ich bekam als Gegenleistung einige Erlebnisse die ich nicht missen möchte, z.B. zeigte er mir DSA oder vertrieb sich mit mir die Freizeit. Es war nicht so, das ich unter ihm gelitten hätte, nur eine echte Freundschaft war es nicht.
Anders war das dann bei zwei Freundinnen, die ich in der 7. Klasse kennenlernte, die beiden waren unzertrennlich und absolute Elton John Fans. Nun, was soll ich sagen, ich bin mir sicher, das diese beiden Menschen mir viel gegeben haben und seit ich mit ihnen befreundet war hatte ich nicht mehr das Gefühl ein Außenseiter zu sein. Ich war weil eines Freundeskreises, der sich erst zum Abi löste, weil ich eine besitzergreifende Freundin hatte und zum Bund gehen musste.
Die beiden studieren jetzt auch in Marburg, zum einen Medizin und zum andern Lehramt Latein und Deutsch. Meine bisherigen Kontaktversuche waren aber wenig erfolgsträchtig.

Meine Beziehungsgeschichte, die im zarten Alter von 7-8 Jahren so erfolgversprechend begann erlebte nach dem Umzug eine schlimme Wendung zum Gegenteil, denn Außenseiter verlieben sich nur unglücklich. So gab es im Laufe meiner Gynasialzeit drei Mädchen, denen ich mit Freuden mein Herz geschenkt hätte, aber die es alle zurückwiesen.
Die erste war die jetzige Lehramststudentin, aber nun, wenn ich zurückblicke bin ich froh, das es nicht so kam, wie ich zu Anfang hoffte. Nummer zwei war ein Mädchen, das in unsere Klasse wechselte und das mich sofort anzog, ich war aber zu schüchtern etwas zu sagen und ab dem Zeitpunkt an dem sie es einmal wagte im Unterricht ihren Pullover auszuziehen waren auch noch einige andere Jungs hinter ihr her. Naja, wenigstens kann ich behaupten sie zuerst entdeckt zu haben. Es stellte sich später heraus, das sie ohnehin nichts für mich war, sie spielte eine ganz andere Liga. Ich bin mehr für wohlerzogene und "brave" Mädchen, sie hingegen gehört mehr in die Kategorie Powerfrau. An solche Frauen traue ich mich nur ran, wenn sie jünger sind als ich und ich mich ihnen gegenüber wenigstens auf meine Physik zurückziehen kann, um einen Vorteil zu haben.
Nummer drei war der härteste Fall, denn es passte einiges, oder zumindes bildete ich mir das ein. Sie war intellektuell interessiert und sah wirklich gut aus, war aber auch oft alleine, sie hatte nur den Ausländertick, sie wollte unbedingt einen Amerikaner.
Nunja, sie musste meine schlimmen Avancen einige Zeit ertragen und es gab auch traurige Spitzen dieser Geschichte.

Ich war 18, als mich meine Partnerlosigkeit zu Selbstmordgedanken trieb. Ich war frustriert, weil ich niemals Sex hatte und entwickelte dort die starke immer noch vorhandene Vorstellung, das mein Leben nur dann wirklich Sinn hätte, wenn ich etwas von mir zurücklassen würde und zwar ein Kind. Ich wurde aber offensichtlich von der weiblichen Welt aussortiert, war Ausschuss, mein Leben sollte also enden. Ich hatte mir einen Termin gesetzt und meiner unerfüllten Liebe für diesen Tag einen Rosenkorb mit einem silbernen Herz bestellt.
Ich chattete damals bei selbstmordchat.de und lernte in der Zeit bis zu meinem geplanten Selbstmord meine erste Freundin kennen. (Erst hier konnte man von soetwas wie einer Beziehung sprechen) Nun, sie hatte auch ihre Probleme und bereits einen Selbstmordversuch hinter sich. Zuerst war ich einfach nur an einem anderen Menschen interessiert, dem ebenso mies ging wie mir, auch wenn ihre Gründe ganz anders lagen. Ich fuhr also zu ihr und wir verlebten eine recht angenehme Zeit. Sie war wirklich nett und ich sprach unvorsichtigerweise einen flüchtigen Gedanken aus. Ich hatte mit dem Gedanken gespielt eine Beziehung mit ihr zu führen. Nun, das war der Anfang, schon auf dem zweiten Treffen stahl sie mir meinen ersten Kuss. Hm, naja, das waren meiner ersten Schritte auf dem Pflaster das wir Menschen Partnerschaft nennen. Ich umgehe hier in paar Details, aber es sei gesagt, das ich erkannte, das ich sie nicht liebte und deshalb beendete ich die Beziehung. Sie konnte es sich wahrscheinlich nicht so leicht erklären und ich bin mir sicher, das sie an diesem Schlag lange knabbern musste, besonders, weil ich es auf die feige Tour gemacht habe. Sie sah mich nicht mehr von Angesicht zu Angesicht, sie erfuhr nur über Chat und nach ihrem Anruf auch über Telefon davon.
Tja, das zeigt eigentlich, das ich nur unwesentlich weiter war mit meiner Liebesentwicklung, denn ein Hauptgrund für mich war das ich nicht damit klar kam wie sie aussah. Ich war oberflächlich. Rückblickend kann ich aber auch sagen, das es auch ohne diesen Feler meinerseits nicht wirklich gut gelaufen wäre, denn unsere Weltanschauung differiert recht stark. Ihr Gottesglauben ist unerschütterlich und mir könnte nichts absurder sein.

Zu meiner Schande muss ich gestehen, das mir die Trennung einfacher fiel als sie sollte, weil ich bereits begonnen hatte eine Beziehung zu meiner zweiten Freundin aufzubauen. Wir trafen uns auf dem Schulflur und kamen ins Gespräch, was dann immer tiefer wurde, ich heulte ihr meine Lebensgeschichte vor und sie erzählte von ihrer. Sie hatte ihren Vater verloren und den zweiten auch bereits.
Ich lud sie ins Kino ein und sie lehnte zuerst ab, da sie bereits mit Freunden dorthin gehen wollte. Letztlich fiel das ins Wasser und ich beschaffte mir über Umwege ihre Handynummer und bekam sie dann doch rum.
Wir sahen Anatomie 2 und Dragonball Z - der Film zusammen und sie war recht stürmisch in ihren Handlungen. Sehr schnell wanderte ihr Bein über das meine und ihre Hand steichelte meine Schenkel. Ich war hin und weg. Tja, so bekam sie mich rum, obwohl ich eigentlich dachte ich müsste die Frauen rumkriegen.
Meine Probleme waren vorbei, meine selbstmordgedanken schon seit langem wie weggeblasen und meine Entwicklung schritt voran.
Ich konzentrierte mich auf meine neue Freundin und versuchte dabei ihren Panzer zu durchbrechen, der sie von der Welt trennte. Sie hatte ihre Gefühle abgeschottet und ich benötigte einige Zeit um sie dort rauszuholen. Zumindest dachte ich das ich das getan hätte. Heute bin ich mir da unsicher.

Jedenfalls nahm sie Zeit in Anspruch und ich verwendete viel auf sie. Mein Abi schaffte ich dann mit der Note 2,0 und musste unsere Beziehung dann mit 3 Monaten Grundausbildung belasten, die wir aber gut überstanden.
Ich löste mich wie oben erwähnt recht weit von meinen Freunden und konzentrierte mich auf meine Freudin. Die Details will ich auch hier verschweigen. Es kam nach drei Jahren zu Trennung von ihrer Seite aus. Ich nehme an es lag daran, das ich eine Beziehung für die Ewigkeit bauen wollte und sie sich ausprobieren wollte und "das Leben genießen". Ich zweifle daran das sie mich je liebte, obwohl sie es tatsächlich noch immer beteuert.

Nun stehe ich hier, seit etwas mehr als einem halben Jahr wieder Single und seit vielleicht 4 Monaten wieder allein in meinem 4 Wänden. (Ich konnte sie ja nicht einfach auf die Strasse setzen) Mein Leben konzentriet sich auf das Internet und mein Studium, aber ich bin froh, das es einige Leute um mich herum gibt, die mir immer wieder Impulse geben etwas anderes zu machen, sei es schwimmen, Kino, tanzen, etc. denn diese Angebote nehme ich immer wieder gerne an, schon allein damit ich mir nicht vorwerfen muss vor dem PC zu vereinsamen.



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