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Zunächst sollten ein paar Begriffe geklärt werden:

SL: Spielleiter, oftmals auch Meister genannt. Die ist die Person, die im Rollenspiel auf den geregelten Ablauf achtet. Er ist die Instanz, die Regelverstöße sanktioniert und die Spielwelt erschafft, in der sich die Spieler bewegen.

NPC/NSC: Non-Player-Character oder Nicht-Spieler-Charakter. So wird eine Fgur genannt, die innerhalb der Spielwelt eine Funktion erfüllt, aber von keinem Spieler gesteuert wird.

PC/SC: Player-Character oder Spieler-Charakter. Dies ist der Avatar des Spielers in der Spielwelt, er stellt sich je nach Rollenspielweise unterschiedlich dar.

LARP: LiveAction RolePlay

P&P: Pen and Paper Roleplay

DSA: Das Schwarze Auge, Ein Rollenspielsystem, das auf einer mittelalterlichen Fantasiewelt beruht

SR: Shadowrun, ein Rollenspielsystem, welches in einer fernen Distopie spielt, in der Magie und kybernetische Technologie gleichermaßen vertreten ist.
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Ich differenziere zwischen drei Arten von Rollenspiel, von denen nur zwei wirklich ernst genommen werden können.

Zunächst wären da die Urformen des Rollenspiels zu nennen, LARP und P&P.

Beim LARP schlüpft man körperlich in eine andere Rolle, ist also dazu gezwungen sein volles schauspielerisches Potential zu nutzen. Hierbei achten die SL hauptsächlich auf eine weltgerechte Darstellung der eigenen Rolle. Die körperlichen Fähigkeiten des SC entsprechen denen des Spielers. Hier gibt es nur wenige Ausnahmen und Erweiterungen, die z.B. Magie, kybernetische Einbauten und ähnliches betreffen. Deshalb ist auch jeder Spieler angehalten einen Charakter zu wählen, den er auch glaubhaft darstellen kann.
In der LARPwelt gibt es natürlich Ausnahmen, aber diese sind dann meistens qualitativ schlecht zu nennen.
Die Handlung in einem LARP wird nur indirekt geleitet, durch NSC, die von Freiwilligen LARP-Teilnehmern gspielt werden, bzw. von SL.
LARP's sind Massenveranstaltungen, sogenannte Conventions(Cons). Die kleinsten umfassen eine Teilnehmerzahl von ca. 20 Menschen, wohingegen die größten mehrere tausend Menschen in ihren Bann ziehen.
Auf großen Cons werden oft sogar riesige Feldschlachten nachgespielt.

Die LARP-Szene kategorisiert sich abermals in einige Untergruppen, die sich danach zuordnen auf welche Weise gekämpft wird:
Die schwächste Stufe wäre hierbei der Kampf mit Polsterwaffen und einer Koreographie.
Danach käme das kämpfen mit Polsterwaffen ohne Koreographie. Die ist die verbreiteste Form des LARP in Deutschland.
Die Erweiterung dessen ist der Kampf mit Metallwaffen und einer Koreographie. Dies fällt eigentlich mehr in den Bereich des Reenactment, welches hoistorische Ereignisse nachstellt und im Sinne von Histotainment Wissen vermittelt. Auf Mittelaltermärkten kann man dies oft beobachten.
Die stärkste Stufe ist der Kampf mit Metallwaffen ohne Koreographie. Aufgrund des hohen Verletzungsrisiko ist dies aber sehr selten. Mir ist keine Gruppe in Deutschland bekannt, die auf diese Weise spielt, allerdings gibt es einige Schaukampfvereine, die soetwas trainieren, jedoch mit passender Schutzkleidung.

P&P:
Dies ist wohl die älteste Variante des Rollenspiels. Hierbei ist kein körperlicher Einsatz wie im LARP gefragt. Die Spieler stellen sich ihre SC's nur vor. Ihre Fähigkeiten sind dabei auf Blättern, den sogenannten Charakterbögen festgehalten.
Aufgrund der starken Fantasielastigkeit fällt dem SL hier eine wesentlich schwere Aufgabe zu, denn von seiner Beschreibung ist abhängig, wie sich das Spiel entwickelt. Der SL hat die komplette Gewalt über die Spielwelt, denn er vereint in sich Umwelt, Bewohner und Schicksal einer fremden Welt.
In der Regel werden die Handlungen der Helden durch sogannte Proben bestätigt, dabei handelt es sich um Zufallsereignisse, die modifiziert werden, je nach Schwierigkeit der Handlung die der SC durchführen soll und den Fähigkeiten des SC. Die Zufallsereignisse können sehr unterschiedlich sein, DSA verwendet für seine Proben einen beschrifteten Ikosaeder(20-Flächner), wohingegen SR sich ganz auf normale Würfel verlässt. Es existiert auch ein Rollenspielsystem, das einzelne Karten aus einem Romè-Kartenspiel zieht.
Gegen diese Art des Spiels grenzt sich das diceless Roleplay ab. Hier gibt es keine Zufallsereignisse, welche die Fähigkeiten des SC begrenzen und ab und ann einmal dessen Bemühungen scheitern lassen. Hier kommt es mehr auf die Präsentation der Handlungen des SC an. Mir ist unbekannt, wie solche Spiele völlig reibungslos ablaufen könnten.

Die dritte Variante des Rollenspiels wurde erst durch das Internet möglich und ist deshalb nicht so ernst zu nehmen wie die zuerstgenannten.
Es handelt sich um Chat- und Forenrollenspiele.
Hierbei existieren weder SL noch Regelwerke. Die Spieler treffen sich entweder im CHat oder auf einem Forum und beginnen dort eine Geschichte zu schreiben, je nach Geschmack wählt man einen einheitlichen Stil, sodass sich das gesamte Rollenspiel am Ende wie ein Buch liest, oder aber man schlüpft erzählerisch immer wieder in einen zuvor festgelegten Charakter und steuert diesen durch die Geschichte, auf die sich die Spieler offen oder erst während des Spieles stillschweigend einigen.
Es gilt hierbei als verpöhnt die Geschichte zu stören, indem man den eigenen CHarakter dreist über alle anderen erhöht, durch spezielle Kräft und dergleichen. Außerdem sollte man in regem "offgame" Austausch mit seinen Mitspielern stehen, denn so werden schönere Wendungen in der Geschichte möglich.
Das Chatrollenspiel wird auch oft zur sexuellen Stimulation benutzt und trägt dann oft die Bezeichnung CS.


Links zum Thema:
Eine Seite, die über LARP und Rollenspiel im Internet informiert, sie ist sehr DSA-lastig.
Eine Seite um Rollenspiel allgemein und auch seinen lustigen Seiten
Rollenspielcartoons, die uns Rollenspieler ordentlich auf die Schippe nehmen



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